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Für gut eine Stunde haben am Mittwochnachmittag über 250 Mitarbeiter des Druckmaschinenherstellers Océ einen Solidaritätswarnstreik durchgeführt.

Warnstreik

250 Océ-Mitarbeiter zeigen Solidarität

Über 250 Mitarbeiter von Océ in Poing haben am Mittwoch für gut eine Stunde die Arbeit niedergelegt. Aus Solidarität mit Streikenden und der IG Metall, die für die Verbesserung des Flächentarifs kämpfen.

Als moralische Unterstützung für die Beschäftigten in der Metallbranche haben am Mittwochnachmittag gut 250 Mitarbeiter von Océ in Poing für etwa eine Stunde die Arbeit niedergelegt. Rechtlich gesehen war es ein „Solidaritätswarnstreik“, informiert IG Metall-Vertrauensmann Thomas Wolf. 

Weil Océ vor über zehn Jahren einen Haustarif eingeführt hat, ist das Unternehmen nicht mehr an den Flächentarif gebunden. „Dennoch wollen wir unsere Unterstützung zeigen“, so Wolf. 

Seit elf Jahren gibt es bei Océ die 38-Stunden-Woche statt 35. Dei drei Mehrstunden arbeiten die Beschäftigten kostenlos, berichtet Wolf. Im Gegenzug hatte das von Canon übernommene Unternehmen damals zugesagt, den Standort Poing aufrecht erhalten zu wollen. Ende 2015 wurde der Haustarif erneuert, mit einigen Verbesserungen. Er gilt seit Januar für die Dauer von sechs Jahren.

Armin Rösl

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