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S-Bahn bessert nach

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Von: Josef Ametsbichler

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Grafing - Die Fahrgäste der S-Bahn-Linie S 4 und des „Filzenexpress“ ärgern sich über Verspätungen und Zugausfälle zwischen Grafing-Bahnhof und Ebersberg.

Der Grund: Hitzebedingte Verformungen im Gleis konnten noch nicht vollständig repariert werden. Deswegen gilt auf der Strecke abschnittsweise Tempo 30. Dies führe dazu, dass nicht alle Züge fahrplanmäßig auf dem eingleisigen Teilstück verkehren könnten, so ein Sprecher der Bahn. 

Viele S-Bahnen aus München müssen in Grafing-Bahnhof wenden und einzelne Züge des Filzenexpress aus Wasserburg fahren nur bis Ebersberg. Ein weiteres Ärgernis für die Pendler ist die Informationslage an den Bahnsteigen. „Der Zug verschwindet einfach von der Anzeigetafel“, beschwert sich Fahrgast Brigitte Schindler darüber, dass es oft keine richtige Auskunft an den Bahnhöfen gebe. Außerdem seien die Durchsagen am Gleis oft zu leise oder schlicht unverständlich. „Irgendwann ist man so weich gekocht, dass man schon mit der korrekten Ankündigung einer Unpünktlichkeit zufrieden ist“, kommentiert die Pendlerin frustriert.“

Der Bahnsprecher erklärte, die Reparaturarbeiten an den Gleisen würden in den Nächten vom 24. bis 27. August beendet. Dafür wird der Zugbetrieb jede Nacht von 23.30 bis 4.30 Uhr eingestellt. Danach sollen alle Züge wieder normal verkehren. 

Aber: Falls es nochmal deutlich über 30 Grad warm wird, könnte es wieder problematisch werden: Erst im Jahr 2019 wird die Achillesferse der Gleise zwischen Grafing-Bahnhof und Ebersberg behoben. Dann tauscht die Bahn die hitzeanfälligen Stahlschwellen gegen Betonschwellen aus. Josef Ametsbichler

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