Wird erweitert: Das Feuerwehrhaus in Pöring. Foto: sro

Mehr Platz für die Zornedinger Feuerwehren

Zorneding - Mit der Erweiterung der Feuerwehrgebäude in Pöring und Zorneding befasst sich der Gemeinderat in seiner Sitzungam 2. Juni. Am Dienstag war das Thema im Bauausschuss diskutiert worden.

In Zorneding wird ein Anbau an die bestehende Fahrzeughalle notwendig, um das neue Drehleiterfahrzeug unterzubringen. Der Anbau fungiert nicht nur als Stellplatz, sondern zugleich auch als Waschhalle. Den Kostenrahmen hat das Architekturbüro Hache aus Markt Schwaben mit 400 000 Euro veranschlagt.

„Das ist echt heftig“, zeigte sich nicht nur Tobias Hackl (CSU) in der Ausschusssitzung schockiert. Herbert Hüls vom Architekturbüro versuchte zu beruhigen: „Der Kostenrahmen wurde erstmal hoch angesetzt, da bei Bestandsbauten viel mehr Unsicherheiten auftreten können als bei Neubauten. Vermutlich wird es aber weniger kosten.“ Allerdings müssten allein 100 000 Euro bereits für die Außenanlagen veranschlagt werden, gab André Younes vom Technischen Bauamt der Gemeinde zu bedenken. Stefan Gaedtke, Beisitzer im Vorstand der Zornedinger Feuerwehr, lobte die Planungen als „vernünftige Lösung für den Stellplatz und einen Mehrgewinn durch die Zusatznutzung als Waschhalle“. Bisher mussten die Floriansjünger ihre Fahrzeuge nämlich im Hof waschen, was nur im Sommer möglich ist. Die Waschhalle im gemeindlichen Bauhof ist für die Feuerwehrfahrzeuge zu eng, so dass diese im Winter bislang gar nicht gewaschen werden konnten.

Nach Schätzungen des Architekturbüros könnte die Außenhülle des neuen Anbaus bis Weihnachten fertig sein. Im Winter soll der Innenausbau erfolgen, im Frühjahr 2017 die Fertigstellung der Außenanlagen. „Der Betrieb kann derweil relativ ungehindert weiterlaufen.“

Auch in Pöring soll die bestehende Fahrzeughalle erweitert werden. Entgegen früherer Pläne soll dieser Anbau nun aber durchgängig zweigeschossig werden. Das hinterfragte Moritz Dietz (Grüne): „Warum braucht die Pöringer Feuerwehr so viel mehr Platz?“

Kommandant Christian Göbel erläuterte: „Ein Fahrzeug, das bisher im Untergeschoss stand, kommt dann ins Erdgeschoss, dafür wird der Keller zur Werkstatt. Die Versicherung fordert zudem einen vernünftigen Platz für die Umkleiden. Der soll künftig im hinteren Erdgeschossbereich des Anbaus untergebracht werden. Im Obergeschoss entsteht ein neuer Schulungsraum.“ Beim bisherigen Schulungsraum beträgt der Kniestock nur 2,20 Meter, weshalb dort eine Leinwand nicht direkt an der Wand stehen kann. Dort wäre sie nämlich so niedrig, dass man darauf kaum etwas sehen könne. Deshalb musste die Leinwand bisher drei Meter in den Raum hineingezogen werden. „Das ist verschenkter Platz.“ Aus dem bisherigen Schulungsraum würden künftig ein Stüberl und ein Jugendraum.

Auch die Büros platzen aus allen Nähten, wie 2. Kommandant Bernhard Pfluger ergänzte: „Dort lagern unsere Ausgehuniformen, weil wir sonst keinen vernünftigen Platz dafür haben.“

Bürgermeister Piet Mayr berichtete, dass die Feuerwehren von Pöring und Zorneding bezüglich ihrer Lagerkapazitäten künftig zusammenarbeiten wollen, so dass Gegenstände, die in Zorneding nicht ständig gebraucht würden, nach Pöring ausgelagert werden könnten, was die größeren Lagerflächen dort rechtfertigen würde. Die Pläne wurden für beide Feuerwehren vom Bauausschuss einstimmig befürwortet.

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