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Eng geht es zu in der Zornedinger Bahnhofstraße kurz vor der Einmündung in die alte B 304. Wenn der Gehsteig noch breiter wird, könnte der Bus Probleme haben, hier durchzukommen.

Verkehrsführung in der Zornedinger Bahnhofstraße

Debatte um Einbahnregelung

Zorneding - Weil es nach einer Sanierung in der Bahnhofstraße in Zorneding eng werden könnte, wird über unterschiedliche Alternativen nachgedacht. Eine der Möglichkeiten wäre eine Einbahnstraßenregelung. 

In der Zornedinger Bahnhofstraße müssen zwischen Schmiedweg und Münchner Straße die Wasserleitungen saniert werden. Dabei will die Gemeinde auch gleich die Gehwege erneuern. Vor allem im Bereich des Eckgebäudes an der Einmündung in die Münchner Straße ist der Gehweg sehr schmal. Der könnte breiter werden, die Straße im Gegenzug enger. Das würde aber den Busverkehr beeinträchtigen, der dann anders geführt werden müsste.

Diese Überlegungen stellten André Younes und Johannes Stanzel vom Bauamt nun dem Bauausschuss der Gemeinde zur Beratung vor. „Wichtig wäre, die Bahnhofstraße für den Busverkehr frei von parkenden Autos zu halten“, fand Helmut Obermaier (Grüne) und bemängelte, dass dort permanent Autos im Parkverbot stünden. Younes zufolge habe das Bauamt auch über eine Einbahnstraßenregelung in der Bahnhofstraße zwischen Schmiedweg und Münchner Straße nachgedacht, weshalb Bianka Poschenrieder (SPD) forderte, unbedingt mit den Geschäftsinhabern des betroffenen Straßenbereiches zu sprechen, da einige sicher wenig begeistert davon sein dürften, wenn ihre Kundschaft künftig nur noch aus einer Richtung zu ihnen fahren könnte.

Hubert Röhrl (FWG) machte schließlich den Vorschlag, der bei den übrigen Räten auf große Zustimmung stieß: „Warum macht man die Einbahnstraße nicht nur im engsten Teil der Straße, also von der Münchner Straße bis kurz vor die Bäckerei Kreitmaier?“, fragte er. Wenn die Durchfahrt nur von Süden nach Norden möglich wäre, könnten die Geschäfte dennoch von beiden Seiten angefahren werden, wobei von Norden kommende Fahrzeuge vor der Bäckerei wenden müssten. Die Linienbusse könnten dadurch die Engstelle problemlos passieren. In Nord-Süd-Richtung müssten die Busse künftig über den Schmiedweg in die Münchner Straße fahren, die Einmündung dort ist für Busse breit genug. Das Bauamt will diesen Vorschlag nun weiter prüfen und sich dazu auch mit der Polizei beraten. se

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