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Ursula Altenburg aus Vaterstetten, die sich stark in der Kinderbetreuung engagierte, verstarb mit 68. 

Trauer um die Stimme der Kinder

Vaterstetten - Trauer in Vaterstetten: Ursula Altenburg ist im Alter von 68 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Über 20 Jahre lang hatte sich die vierfache Mutter unermüdlich für die Verbesserung der Kinderbetreuung in der Gemeinde eingesetzt.

Begonnen hatte ihr Engagement 1988 als 2. Vorsitzende des Vereins „Vorschulkindergarten Vaterstetten e.V.“, dessen 1. Vorsitzende sie zwei Jahre später wurde. 16 Jahre lang prägte sie den Verein, der als Träger und somit Arbeitgeber für die Erzieherinnen der Vorschule und später auch des angegliederten Schulhortes fungierte.

„In dieses Ehrenamt investierte Ursula Altenburg viel Zeit und Einsatz, um sich verantwortungsbewusst und zuverlässig um die personellen, finanziellen und rechtlichen Belange zu kümmern, die mit der Einrichtung eines Hortes an der Grundschule an der Brunnenstraße im Jahre 2001 wuchsen.

Der Hort geht auf ihre Initiative zurück“, betonte Vaterstettens damaliger Bürgermeister Robert Niedergesäß in seiner Laudatio beim Neujahrsempfang der Gemeinde im Jahre 2009, als Altenburg für ihr soziales Engagement mit dem Porzellanlöwen der Gemeinde Vaterstetten geehrt wurde.

Während Altenburgs Amtszeit entstand die Idee zum Basar für Fahrräder, Sport und Spiel, der ihr immer sehr wichtig war. 1994 wurde der Basar erstmals durchgeführt und erfreut sich bis heute wachsender Beliebtheit, was sich auch am Gewinn der Veranstaltung zeigt. Der Erlös wird zum Teil für eigene Projekte verwendet, zum Teil an karitative Zwecke gespendet.

Ebenfalls 1994 gründete Ursula Altenburg den Schulförderverein, der Träger der Mittagsbetreuung an den beiden Baldhamer Grundschulen in der Gluck- und Brunnenstraße ist. Von Beginn an war sie dessen 1. Vorsitzende. Außerdem war sie bis zum Jahre 2002 langjährige Vorsitzende des Elternbeirats am Humboldt-Gymnasium Vaterstetten.

Im Jahre 2003 war sie für ihr intensives Bemühen um die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung in der Gemeinde mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet worden. „Kinder waren ihr Leben“, meinte Niedergesäß, der auf der Todesnachricht tief betroffen reagierte. „Sie hat sich hier wirklich sehr maßgeblich und pioniermäßig eingesetzt und sich große Verdienste erworben.“

Susanne Edelmann

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