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Kisten schleppen, statt Vokabeln lernen: Schüler der Mittelschule Kirchseeon helfen beim Umzug des Schulleiter-Büros mit. Für viele wohl eine willkommene Abwechslung vom Alltag.

Schüler ziehen um 

Schulumbau Kirchseeon: Startschuss ist gefallen

Kirchseeon - Während sich die Schüler auf die Ferien freuen, hat jetzt die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule in Kirchseeon begonnen. Im August wird das Dach abgetragen, im September wird ein zusätzliches Stockwerk aufgesetzt.

Der Startschuss für das Großprojekt ist gefallen. Während sich die Schüler auf die Ferien freuen, hat jetzt die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule in Kirchseeon begonnen. Derzeit werden Löcher in das Fundament gebohrt. Anschließend wird unter hohem Druck von rund 400 Bar eine Spezialmasse in die Löcher gedrückt. Dadurch wird das Fundament quasi statisch „ertüchtigt“, um später die zusätzliche Last der Aufstockung tragen zu können, wie Kirchseeons Bauamtsleiter Robert König erklärt. Parallel dazu wurde auch mit Erdarbeiten begonnen. Derzeit ist die Straße vor der Schule halbseitig gesperrt.

Das Bohren der Löcher verursacht Lärm. Ein Teil der Schüler wurden ins Schulhaus nach Eglharting verlegt. Andere Klassen machen Ausflüge. Jedoch sind auch noch Schüler im Gebäude, die unter dem Lärm leiden. Der Grund, dass nun noch während der Schulzeit mit der Baumaßnahme begonnen wird, ist der enge Zeitplan, wie König erläutert. „Wir brauchen einen Puffer, wenn irgendetwas passiert.“ Deshalb habe man die Schule gebeten, früher anfangen zu dürfen. Rektor Franz Kraxenberger habe sich sehr kooperativ gezeigt, erklärt der Bauamtsleiter. Die lauten Abbrucharbeiten am Gebäude sollen in den Ferien durchgezogen werden. Ab dem 1. August werde begonnen, das Dach abzutragen. Um das Gebäude gegen Regen zu schützen, werde ein provisorisches Dach aufgesetzt, so König. Dann werde die Decke, die später die Bodenplatte für das neue Stockwerk wird, durch Stahl verstärkt. Ab September würde die neue Etage errichtet. Sie wird aus vorgefertigten Holzteilen bestehen. Aus Gründen des Brandschutzes werden die Treppenhäuser umgebaut. Zudem wir ein neuer Zugang entstehen. Im kommenden Jahr sind dann die Umbauten im Inneren des Gebäudes vorgesehen.

Das Projekt hat ein Finanzvolumen von rund 6,7 Millionen Euro. Die Ergebnisse der derzeitigen Ausschreibungen lassen laut König den Schluss zu, dass in der Summe der Finanzplan eingehalten werden könne. Möglicherweise könnte es sogar Einsparungen geben. „Wir sind optimistisch“, sagt der Bauamtsleiter.

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