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Die Realschule in der Gemeinde Vaterstetten.

Caterer muss Probebetrieb absolvieren

Vaterstettener Realschule: Noch bleibt die Küche kalt

Vaterstetten - holzer Vaterstetten – Der Umbau und die Erweiterung der Realschule Vaterstetten macht Riesenfortschritte, wenn auch nicht alles genau nach Fahrplan gelaufen ist.  Die Mensa für die Ganztagsschüler wird voraussichtlich erst mit Beginn der nächsten Woche an den Caterer übergeben.

Zu Essen gibt es aber erst dann etwas, wenn das Unternehmen einen „Küchenprobebetrieb“ absolviert hat. „Es gab durch Firmenausfälle eine Verzögerung im Bauverlauf“, erklärt Evelyn Schwaiger, die Sprecherin des Landratsamtes Ebersberg, dazu. „Die Einweihung der Schulerweiterung ist für Ende November 2016 geplant, die Gesamtmaßnahme wird im März eingeweiht“, kündigt Schwaiger an.

Während die Mensa also in gut einer Woche ihren Betrieb aufnehmen wird, ist die Gesamtmaßnahme jedoch noch längst nicht abgeschlossen. Erst nach der Fertigstellung der Generalsanierung der Zweifachturnhalle voraussichtlich im Frühjahr 2017 werden dann auch die genauen Kosten feststehen. „Im Moment liegt die Gesamtmaßnahme im genehmigten Kostenrahmen von etwa zwölf Millionen Euro“, teilt Schwaiger mit.

Für dieses Geld bekommen der Landkreis und die Schule selbst eine Menge: Die gesamten Baumaßnahmen umfassen neben zusätzlichen normalen Klassen- und Gruppenräumen, die für eine Schulerweiterung auf 35 Klassen erforderlich waren, zwei zusätzliche Fachräume für die Unterrichtsbereiche Musik und Naturwissenschaften.

Die Zeichensäle und eine Schülerbibliothek wurden ebenfalls im Neubau untergebracht. Für die offene Ganztagsschule wurden ein Gruppenraum, ein Aufenthaltsraum und ein Büro für den Träger errichtet. Dazu gehört eben auch die Mensa mit einer Küche.

Die neue Einfachsporthalle wurde im Osten an die bestehende Zweifach-Sporthalle angebaut. Dazu hat die Gemeinde dem Zweckverband etwa 400 Quadratmeter Grund übertragen.

Im Bestand erhielt die Schule ein neues größeres Lehrerzimmer und Räume für Computertechnik und Neue Medien. Ein weiterer Bestandteil der Maßnahme ist die Generalsanierung der Zweifach-Sporthalle. Die Halle erhält „oberirdisch“ ein neues Tragwerk, ein neues Dach und eine neue Fassade. Dazu wird komplette Innenraum der Halle saniert. Der Umkleidebereich musste entkernt werden und wird ebenfalls komplett neu errichtet werden.

Laut Auskunft der Schule werden, so Schwaiger, momentan knapp 100 Schüler das Angebot der offenen Ganztagsschule wahrnehmen.

Der Mensabetrieb ist in drei Schichten von jeweils 80 bis 90 Schülern möglich. Es ist für die Zukunft also noch weitere Nachfrage nach diesem Angebot eingeplant, was sicher nicht unrealistisch ist.

Was gibt es zu essen? „Die Ausrichtung der Schulverpflegung wird durch die Schule selbst mit dem Caterer vereinbart“, informiert Schwaiger.

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