110 Lkw- und 112 Autoparkplätze

A92: Bund genehmigt Pläne für Rastanlage

Langenpreising – Die geplante Autobahnraststätte bei Zustorf an der A 92 wird nur auf der Seite Richtung München errichtet, soll aber von beiden Fahrtrichtungen aus anfahrbar sein.

Josef Seebacher, Pressesprecher der Autobahndirektion Südbayern, erläuterte auf Anfrage der Heimatzeitung die Details des Vorentwurfs, der vom Bund bereits genehmigt sei. Auch der Name der Raststätte steht nach seinen Worten schon fest: „Isartal“ wird sie heißen – und ist eine von bundesweit 197 solcher Anlagen, die im Zuge eines Sonderprogramms des Bundes neu errichtet oder ausgebaut werden.

Das Planfeststellungsverfahren soll Mitte des Jahres anlaufen, kündigte Seebacher weiter an. Weitere Vorstellungen über den zeitlichen Ablauf entwickelte er nicht. Das habe damit zu tun, dass im Rahmen eines solchen Verfahrens viele Unwägbarkeiten gebe.

Die Eckdaten stünden aber fest: 112 Stellplätze für Lastwagen werde es geben, dazu 110 für PKW. Für Busse würden fünf Parkplätze vorgesehen. so steht es laut Seebacher im Planentwurf, genau wie eine bewirtschaftete Tank- und Rastanlage, deren Betrieb ausgeschrieben werde. Die einseitige Bauweise gestatte einen wirtschaftlichen Auslastung, sagte er weiter. Die weiteren Planunterlagen würden im Zuge des Verfahrens, wenn es dann mal angelaufen sei, auch ins Internet gestellt, kündigte der Sprecher an.

Es gebe allerdings, deutete Seebacher an, einen Wunschtermin für die Fertigstellung: „Wenn die B 15 neu von Regensburg her in Betrieb geht, sollte die Anlage nach Möglichkeit fertig sein“, so der Sprecher. Das habe einen ernsten Grund: Wenn diese Verbindung stehe, müsse mit mehr LKW-Verkehr auf der A92 gerechnet werden.

Das Sonderprogramm des Bundes sei aufgelegt worden, weil die verschärften Verordnungen über Lenk- und Ruhezeiten der Lastwagenfahrer auch die Parkplätze voraussetzen würden. „Sonst können die Fahrer ihre Ruhezeiten nicht einhalten.“

Das ist übrigens ein Grund für den Bau, den auch Bürgermeister Peter Deimel im Gemeinderat einmal genannt hatte. Seebacher bestätigte: „Die Gemeinde ist eingebunden.“ Im Rahmen des weiteren Verfahrens könnten sich dann auch alle Bürger äußern.

Klaus Kuhn

Rubriklistenbild: © dpa

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