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Auszeichnungen bei der Katholischen Frauengemeinschaft Berglern (v. l.): Waltraud Werner vom Diözesanverband, die Ehrenvorsitzende Theresia Senger und die Vorsitzende Renate Hintermeier.

Katholische Frauengemeinschaft Berglern 

„Ohne starke Frauen geht gar nichts“

Berglern – Mit einem großen Fest hat die Katholische Frauengemeinschaft Berglern ihr 25. Gründungsfest gefeiert. Dabei konnte sie an den Ort ihrer Gründung im Jahr 1991 zurückkehren: Damals wie heute traf man sich im Sportheim.

Vorsitzende Renate Hintermeier erinnerte daran, dass seinerzeit der Mütterverein aufgelöst worden sei. Von Pfarrer Johannes Baum sei die Initiative ausgegangen, eine Katholische Frauengemeinschaft zu gründen. Dass er damit richtig lag, wurde deutlich, als bei der ersten Versammlung 60 Interessierte gekommen waren. Zur offiziellen Gründung waren es laut Hintermeier doppelt so viele.

Gründungsvorsitzende war Theresia Senger, die acht Jahre an der Spitze des Verbandes stand und jetzt Ehrenvorsitzende wurde. Bei der Ehrung wurde fast die ganze Festversammlung in Blöcken zu je zehn Mitgliedern nach vorne gerufen. Dekanatsvorsitzende Uschi Gröppmair aus Notzing, die die Namen zu verlesen hatte, stellte erstaunt fest: „Das sind ja lauter junge Frauen, die da kommen.“ Da kam fröhlicher Beifall auf.

Schon in seiner Predigt hatte Pfarrer Gregor Bartkowski die „starken Frauen“ in den Mittelpunkt gestellt und deutlich gemacht, dass ohne sie gar nichts gehe, weder in der Kirche noch im gesellschaftlichen Leben. Den Festgottesdienst gestaltete der Frauensingkreis Berglern unter Leitung von Manuela Schmid, der vor zehn Jahren aus der Frauengemeinschaft heraus gegründet worden ist, mit. In seinem Grußwort meinte Bürgermeister Simon Oberhofer, dass die Frauen wohl gern beisammen seien und gerne feiern. Er hob auch die Ausflüge hervor, die die Frauengemeinschaft organisiert.

Waltraud Werner vertrat die Diözesanvorsitzende Regina Braun und stellte die Katholische Frauengemeinschaft Berglern in einen größeren Zusammenhang. „Wir verstehen uns als Weggemeinschaft solidarischer Frauen und gestalten Kirche und Gesellschaft verantwortlich mit“, sagte sie und ging auf die Verbandspolitik ein, die sie als von den Grundfragen des Lebens gekennzeichnet vorstellte: „Der Umgang mit Embryonenforschung und Reproduktionstechnologien, Schwangerschaft und Geburt, aber auch ein würdiges Sterben“ bezeichnete sie als frauenpolitische Themen. Sie überreichte eine Kerze und wünschte „viel Licht und viele schöne Momente“.

Diese schönen Momente haben die Frauen: „Wir machen bei den Kinderferienprogrammen mit und machen dabei immer Kreativ-Angebote wie Bastelnachmittage“, erzählte Hintermeier. Dabei kann sie auf einen großen Mitgliederstamm zurückgreifen: „Wir sind jetzt 178. Das ist bei rund 2600 Einwohnern schon eine ganze Menge.“

Die nächste Veranstaltung ist am Samstag, 29. Oktober, um 19.30 im Sportheim ein Hoagarten.  

klk

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