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Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begleitete den SC Kirchasch und die ganze Festgemeinde beim Feldgottesdienst am Sportplatz. Die Messe zelebrierte Pfarrer Kopiczko.

50 Jahre SC Kirchasch 

Ein prächtiger Dorfverein

Kirchasch – Prächtige Festtage erlebten die Kirchascher Sportclub-Mitglieder und Besucher beim 50. Vereinsjubiläum am Sportgelände.

von Walter Pelzl

Den Startschuss zum Jubelwochenende hatte die junge Generation am Freitagabend im Festzelt gegeben. Dort brachte die Band Tetra Pack die Stimmung zum Brodeln. Es blieb friedlich, die anwesende Security brauchte nicht einzugreifen.

Pünktlich zum Samstag schickte Petrus weiß-blauen Himmel mit viel Sonne zum Spiel ohne Grenzen (siehe Bericht unten). Derweil vergnügten sich die kleinen Gäste in der Hüpfburg. Am Abend sorgten die Bamhagge Buam beim bayerischen Abend für Unterhaltung der fortgeschrittenen Generation.

Der Festsonntag begann mit dem Empfang der Vereine und einem Weißwurstessen. Dazu strahlte nicht nur die Sonne vom Himmel, sondern auch die Gesichter des Veranstalters. Der Festzug führte unter den Klängen der achtköpfigen Band von Kapellmeister Anton Schlehhuber sen. die Abordnungen der Orts- und Nachbarvereine unter großer Anteilnahme der Bevölkerung vom Festzelt durch die herausgeputzte Ortschaft zurück zum Sportplatz. Dort war der schön geschmückte Altar auf der Tribüne der Mittelpunkt zur Feldmesse. Im Gottesdienst machte Pfarrer Prof. Kopiczko das gesellschaftliche Miteinander, Zufriedenheit, Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kameradschaft mit Sieg und Niederlagen, wie sie beim Sportclub gepflegt werde, zum Kernpunkt seiner Predigt.

Nach dem Mittagstisch im voll besetzten Festzelt lobten die Festredner – Landrat Martin Bayerstorfer, Bockhorns Vize-Bürgermeister Lorenz Angermaier, Kreisspielleiter Horst Kaindl und BLSV- Kreisvorsitzenden Adi Maier – einhellig die großartige Entwicklung des kleinen Dorfvereins mit seiner prächtigen Sportanlage, den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern und den vielen helfenden Händen in der KSC-Sportfamilie. Der Landrat betonte, es sei wichtig, den Blick weiter nach vorne zu richten, aber auch den Blick in den Rückspiegel nicht zu vernachlässigen. Die Ehrungen von BFV, BLSV und der KSC-Mitglieder schlossen sich an (Bericht folgt).

Den Festakt beendeten die Gründungsmitglieder des Sportclubs und die aktuelle Spielerschar musikalisch unterstützt von Schlehhuber mit dem KSC-Vereinslied. Beim Meisterschaftsspiel gegen den SC Moosen merkte man den KSC-Kickern die Festivitäten an. Sie wirkten nicht spritzig genug und holten beim 2:2 wenigstens einen Punkt. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildeten „Da Rocka und da Waitler“.

Es war ein gelungenes Fest, das bei allem Arbeitsaufwand einmal mehr zeigte, wie wichtig ein intaktes Vereinsleben auch für Ortschaft und Gemeinde ist.

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