Gemeinderat Buch am Buchrain

Grundstückstausch mit Forstern

 Buch am Buchrain – Ein Flächentausch bei der Straße von Oberbuch nach Tading soll Klarheit über die Grenzen der Gemeinden Buch und Forstern schaffen. Buch hat bereits zugestimmt.

Die Gemeinden Buch am Buchrain und Forstern tauschen bei der Straße von Oberbuch nach Tading Grundstücke – zumindest hat das Bucher Gremium seine Zustimmung erteilt. In Forstern wird das Thema am morgigen Dienstag beraten.

Bei der Straße von Oberbuch nach Tading – einem Kiesweg – weicht der Straßenkörper von der bisherigen Gemarkungs- und Gemeindegrenze erheblich ab. Deshalb hat das Vermessungsamt Erding angeregt, die Grenzen der beiden Kommunen entsprechend dem Ausweis in den Kartenausschnitten zu ändern.

Damit die Linien künftig wieder eindeutig und schneller erkennbar sind, wurde eine Gemeindegebietsänderung angeregt. Nach Vorschlag des Vermessungsamts sollte im Forsterner Gebiet eine Fläche von 378 Quadratmetern (Flurnummern 880/3 und 838/3) ausgegliedert und bei Buch hinzugefügt werden. Buch wiederum soll 104 Quadratmeter (Flurnummern 1031/1 und 1033/1) an Forstern abtreten. Da es sich um ein unbewohntes, nicht gemeindefreies Gebiet handelt, sei eine Anhörung betroffener Grundeigentümer nicht erforderlich, verlas Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU). Er zeigte sich glücklich über die Änderung. Damit werde „eine schon viele Jahre lang bestehende Sache bereinigt. Dann ist wieder alles sauber gekennzeichnet.“

Vize-Bürgermeister Martin Kunstwadl (WG) interessierte zudem, ob die Kiesstraße nicht ausgebaut und asphaltiert werden könnte. Geisberger antwortete, dass für diese Maßnahme beide Kommunen zusammenarbeiten müssten. Er wisse aber, dass Bürger aus Tading aktuell einem Ausbau wegen der schlechten Entwässerungssituation nicht positiv gegenüberstünden. Matthias Steutzger (parteifrei) fügte hinzu, dass bei dem Kiesweg das Abwasser bisher „wie bei einem Sturzbach“ nach Tading laufe.

Laut Geisberger wäre durch den geplanten Natur- und Erlebnispark in Oberbuch angedacht gewesen, auch eine Abwasserlösung in diesem Bereich zu finden. Da bisher aber noch nicht das weitere Vorgehen der Bauinteressenten feststehe, müsse man vorerst diese Entwicklung abwarten. „Klar ist aber auch, dass man eine Kiesstraße nicht dauerhaft erhalten kann“, sagte Geisberger.

Kunstwadl fand, man sollte auf jeden Fall „eine Verbesserung schaffen“. Margit Kunstwadl (WG) sah es als Projekt der nächsten Jahre. Dass der Kiesweg von vielen Autofahrern genutzt wird, wusste Carina Hietl (CSU). „Allerdings fährt auch niemand 30 km/h“, ergänzte Geisberger.

mot

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