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Bürgerversammlung Wasentegernbach: Bahnübergang bleibt vorerst

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Nachdenkliche Minen: Der Bahnübergang in Wasentegernbach bleibt ein Dauerthema. Foto: Weingartner
Nachdenkliche Minen: Der Bahnübergang in Wasentegernbach bleibt ein Dauerthema. Foto: Weingartner

Wasentegernbach - Zum geplanten Bahnausbau der Strecke München-Mühldorf-Freilassing konnte Bürgermeister Heinz Grundner in der Bürgerversammlung für Wasentegernbach in Loh nur wenig Neues verkünden.

Gefragt worden war, ob es eine Lösung für den Bahnübergang (BÜ) im Ort gebe.

Es sei „keine definitive Entscheidung“ getroffen, informierte Grundner. Und es gebe noch „keine gute Lösung“. Denkbar wäre die Nutzung der vorhabenden Straßenunterführung am östlichen Dorfrand. Da gebe es aber Probleme, weil die ED 25 dann durchs Landschaftsschutzgebiet geführt werden müsste. Vorerst werde man wohl mit dem beschrankten BÜ in der Ortsmitte leben müssen.

Auf Nachfrage der Heimatzeitung bestätigte ein Bahnsprecher, dass der bestehende BÜ zunächst bleibe. Nach erfolgten Sicherungsmaßnahmen plane die DB Netz, „mittelfristig den Bahnübergang mit einer vollelektronisch betriebenen Sicherungsanlage nachzurüsten“, von der DB-Netz ganz finanziert. Entsprechende Planungsschritte würden bereits laufen. Die Dorfgemeinschaft soll in den nächsten Wochen bei einem Vor-Ort-Termin informiert werden.

Langfristig tendiere die DB Netz aber zu einer Auflösung des Bahnübergangs im Rahmen des zweigleisigen Ausbaus und der Elektrifizierung der Strecke, so der Bahnsprecher. Nur das „gewährt die optimalste Sicherheit“.

Hermann Weingartner

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