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Das neue Baugebiet ensteht am westlichen Ortseingang Hampersdorfs. Das Dorf wird wesentlich größer. 

Bebauungsplan Hampersdorf-West

„Ein fast perfektes Baugebiet“

Dorfen - Hampersdorf wächst weiter. Am westlichen Ortsrand entstehen bis zu 30 Wohneinheiten. Der Bauausschuss des Stadtrates hat der Vorentwurfsplanung zugestimmt. Der Charakter des Neubaugebiets: Es soll kleinteilig werden.

Das neue Baugebiet am Ortseingang Hampersdorfs von Dorfen her kommend ist 1,6 Hektar groß. Entstehen sollen dort auf 23 Parzellen Einfamilienhäuser und zehn Doppelhaushälften. Die Grundstücksflächen sind gestaffelt zwischen 320 und 500 Quadratmeter Größe. Im oberen Bereich des Baugebiets können in den Wohneinheiten sogar je 280 Quadratmeter Wohnfläche verwirklicht werden, wie Architekt Hans Schranner vom Büro Schranner & Gewies aus Landshut bei der Vorstellung der Vorplanung ausführte. Eine Herausforderung ist dabei der Höhenunterschied von zehn Metern, den es bei der Bebauung zu überwinden gibt. Die Doppelhaushälften werden deswegen mit Untergeschoss, Erdgeschoss und Dachgeschoss gebaut. Die Häuser sollen alle Satteldächer bekommen, um Dachgauben zu vermeiden. Das Oberflächenwasser wird über ein Regenrückhaltebecken entsorgt. Mit sechs Metern wird die Erschließungsstraße für ein Neubaugebiet recht breit.

Im Bauausschuss stieß die Planung größtenteils auf Zustimmung. Allerdings missfiel SPD-Rätin Michaela Meister, dass zwei Häuser im oberen Bereich des Baugebiets gegenüber den anderen gedreht werden und die Straße so breiter wird. Planer Schranner begründete dies damit, dass nicht „alles in Reih und Glied“ stehen sollte. Er stehe nicht für „Uniformität“. Die breite Straße biete die Möglichkeit, Randbereiche für Fußgänger zu schaffen, sagte Schranner.

Vizebürgermeister Günther Drobilitsch (Landlisten) forderte, in den Bebauungsplan den Schutz der angrenzenden Landwirte aufzunehmen. Außerdem sollten auf Grundstücken für Doppelhäuser auch Einzelhäuser zugelassen werden, wenn die Bauherrn dies wünschten.

Michael Oberhofer (CSU) sieht in der Planung Schranners dagegen „ein fast perfektes Baugebiet“. Die Mischung der Bebauung sei „gut“, die Erschließung „großzügig“. Oberhofer: „Dieser Bebaungsplan könnte Vorbildcharakter für künftige Bebauungspläne haben.“ Auch Oberhofers Fraktionskollege Anton Stimmer, der selbst in Hampersdorf wohnt, gefällt die Planung „sehr gut“. Wegen persönlicher Beteiligung (Stimmer hat dort Grundstücke) durfte er allerdings nicht mitstimmen.

Der Bauausschuss hat der Vorentwurfsplanung des Bebauungsplans Hampersdorf-West einstimmig zugestimmt. Die Verwaltung wurde beauftragt, die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung einzuleiten.

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