Zwei Tage lang fortbilden ließen sich die Mitarbeiter der Stadthalle Erding mit Veranstaltungsleiter Kai Peters (2. v. l.) und des Jakobmayer Dorfen mit Leiterin Birgitt Binder (M.) von den Dozenten Friedrich Baer und Kerstin Klode.

Stadthalle und Jakobmayer 

Sicherheit beim Kulturgenuss

Erding/Dorfen – Die Sommerspielpause nutzten die beiden großen Veranstaltungshäuser im Landkreis – die Stadthalle Erding und der Jakobmayer Dorfen – für eine gemeinsame Weiterbildung ihres Teams. „Aufsichtführende Person in Versammlungsstätten“ nannte sich das zweitägige Seminar, an dem 17 Mitarbeiter beider Häuser teilnahmen.

Der Hintergrund der Schulung: Die aktuelle Versammlungsstättenverordnung stellt erhöhte Anforderungen an das Personal von Versammlungsstätten wie Bürgerhäuser, Mehrzweckhallen oder Säle in Gastronomiebetrieben. Die Sicherheit der Besucher hat dabei höchste Priorität, die Verantwortung liegt in den Händen des Betreibers. Damit ist auch bei einer reinen Vermietung eine gründliche, an Sicherheitsaspekten orientierte Planung und entsprechende Durchführung erforderlich.

Das Seminar sollte die Teilnehmer in die Lage versetzen, Veranstaltungen sicher durchzuführen und Sicherheitsmängel frühzeitig zu erkennen. In Vorträgen, mit Fallbeispielen und Übungen brachten die Dozenten Friedrich Baer (Meister der Veranstaltungstechnik und Sachverständiger für Versammlungsstätten) und Kerstin Klode (Finanzwirtin und Fachbuchautorin) den Teilnehmern die Inhalte näher.

„Die Regelungen werden immer strenger. Da ist es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um keine Neuerungen zu verpassen“, sagte Stadthallen-Geschäftsführerin Jutta Kistner. Sie freute sich darüber, dass es geklappt hatte, zusammen mit Birgitt Binder, Leitung des Jakobmayer, eine gemeinsame Fortbildung zu organisieren. „Wir werden unser Haus nach den aktuellen Richtlinien betreuen und die Vielseitigkeit der Veranstaltungen im Jakobmayer auch weiterhin gewährleisten“, sagte Binder: „Unsere Häuser haben mit recht ähnlichen Themen zu tun und stehen oft vor der gleichen Problemstellung. Der Erfahrungsaustausch bereichert uns alle sehr.“  red

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