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Auszeichnung für Oberbayerns Beste: Regierungspräsidentin Brigitta Brunner (l.) und Handwerkskammer-Präsident Franz Xaver Peteranderl (r.) beglückwünschten (v. l.) Spengler Matthias Ernst aus Dorfen, Buchbinderin Maria Meckes aus Sankt Wolfgang und Kraftfahrzeugmechatroniker Andreas Recknagel aus Pastetten.

Handwerk in Oberbayern 

Oberbayerns Beste in ihrem Beruf

Erding – Spengler Matthias Ernst aus Dorfen, Buchbinderin Maria Meckes aus Sankt Wolfgang und Kraftfahrzeugmechatroniker Andreas Recknagel aus Pastetten sind in diesem Jahr Oberbayerns Beste in ihrem Beruf.

Drei der 82 Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Kammerebene kommen aus dem Landkreis: Spengler Matthias Ernst aus Dorfen, Buchbinderin Maria Meckes aus Sankt Wolfgang und Kraftfahrzeugmechatroniker Andreas Recknagel aus Pastetten sind in diesem Jahr Oberbayerns Beste in ihrem Beruf.

Regierungspräsidentin Brigitta Brunner und Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl gratulierten den drei Junghandwerkern aus dem Landkreis.

„Ihr Fleiß und Ihr Talent haben Sie zu den Besten Ihres Jahrgangs gemacht. Darauf können Sie richtig stolz sein“, sagte Peteranderl zu den 82 jungen Frauen und Männern, die im Bezirk der Handwerkskammer in ihrem Beruf die beste Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfung abgelegt hatten. Peteranderl nahm in seiner Rede Bezug auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen die Sieger im Bogenschießen ebenso gefeiert wurden wie jene im populären 100-Meter-Lauf.

Peteranderl: „Alle unsere 130 Ausbildungsberufe sind gleich wichtig. Jeder hat seinen festen Platz im Handwerk und wird tagtäglich gebraucht. Aber natürlich feiern wir heute besonders gerne jene Berufe, die sonst etwas weniger im Rampenlicht stehen, wie Glasapparatebauer, Chirurgiemechaniker oder Vergolder.“ Damit die berufliche Vielfalt erhalten bleibe, müsse das Handwerk auch künftig erstklassige Leute für eine Berufsausbildung gewinnen, so der Kammerpräsident weiter: „Nicht jeder muss sein Glück an der Hochschule suchen.“

Bis Ende August haben fast 7000 neue Lehrlinge einen Ausbildungsvertrag im oberbayerischen Handwerk unterschrieben. Peteranderl: „So viele hatten wir schon lange nicht mehr. Die Entwicklung zeigt, dass das Handwerk für Jugendliche wieder attraktiv ist.“ Auch immer mehr junge Flüchtlinge starten im Handwerk in eine Ausbildung. „Wir bieten ihnen eine Perspektive in den Betrieben und damit die Chance auf einen Neustart in unserer Heimat. Dafür stehen wir im Handwerk und darauf sind wir auch stolz“, betonte Peteranderl.

Als nächsten Schritt empfahl der Handwerkskammerpräsident den erfolgreichen Absolventen die Meisterprüfung. Als finanzielle Unterstützung verwies er auf den mit 1000 Euro dotierten Meisterbonus, den alle Absolventen einer Meisterprüfung oder einer anspruchsvollen Fortbildung des Handwerks erhalten. Außerdem könne man über die „Begabtenförderung berufliche Bildung“ unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 6000 Euro Unterstützung beantragen.

Abschließend wandte sich Peteranderl an die „Mütter und Väter“ der erfolgreichen Ausbildung: „Ich bedanke mich herzlich bei den Ausbildungsbetrieben, den Ausbildern in den überbetrieblichen Unterweisungsstätten, den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, den Bewertern im Leistungswettbewerb, den Lehrkräften der Berufsschulen und natürlich den Eltern. Ausbilden heißt neben der Vermittlung von beruflicher Handlungskompetenz auch, Werte wie Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Sie alle sind diesem Auftrag vorbildlich gerecht geworden.“

Den Kammersiegern wünschte Peteranderl viel Erfolg im weiteren Wettbewerbsverlauf: „Kommen Sie als Landes- oder Bundessieger wieder, damit jeder sieht, wie erstklassig die Qualität der Ausbildung in München und Oberbayern ist.“

Im Rahmen der Veranstaltung ehrte die Handwerkskammer außerdem zehn verdiente Ausbilder. Diese erhielten von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner eine Urkunde des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

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