Volkshochschule Erding

Kursgebühren knacken Millionen-Marke

Erding - Ein Rekordjahr liegt hinter der Volkshochschule (VHS) Erding. 1562 Kurse spülten eine Million Euro an Gebühren in die Kasse – so viel wie noch nie.

Zufriedene Gesichter hatten Zweckverbandsvorsitzender Hans Peis und Geschäftsführerin Gertrud Scheffelmann, als sie im Verbandsausschuss den Jahresbericht präsentierten. Denn die VHS steht glänzend da. „Gewaltige Zunahmen“, so Scheffelmann, gab es bei Deutschkursen und den Angeboten zur Schülerförderung. Es wurde sogar eine weitere Mitarbeiterin für den Fachbereich Deutsch eingestellt. Zudem plant die Volkshochschule, künftig auch Alphabetisierungskurse für Asylbewerber anzubieten.

Bei der Schülerförderung waren besonders Kurse gefragt, bei denen Prüfungssituationen simuliert wurden.

Unangefochtener Spitzenreiter aber bleibt die Gesundheitssparte. Mit 507 durchgeführten Angeboten war nahezu jeder dritte Kurs aus diesem Fachbereich, gefolgt von dem Bereich Spezial, der die Schülerförderung einschließt (423 Kurse), und den Sprachen (288). Bei Spezial und Sprachen gibt es Zuwächse, während die restlichen Programmbereiche Kultur (171), Beruf (91) und Gesellschaft (82) rückläufig sind. Insgesamt besuchten 15 279 Teilnehmer im vergangenen Jahr die VHS.

Summa summarum ergibt die Finanzrechnung einen Überschuss von 108 000 Euro. „Das ist aber nicht der Gewinn, denn es steht noch eine ganze Reihe an Rechnungen aus“, sagte Scheffelmann. Denn Arbeiten, die in der Kakulation 2015 eingeplant waren, wurden noch nicht durchgeführt. Dazu gehören die Reparatur des Daches oder der Einbau einer behindertengerechten Tür.

Bezahlt sind hingegen bereits die Honorare der Kursleiter mit 557 000 Euro, Personalkosten (544 000) oder die Darlehenstilgung mit 190 000 Euro.

Der Verbandsausschuss nahm das Zahlenwerk zur Kenntnis. Jetzt nimmt es die örtliche Rechnungsprüfung unter die Lupe. Anschließend muss es von der Verbandsversammlung beschlossen werden.

Ab dem kommenden Jahr werden die Einnahmen und Ausgaben der VHS wieder mittels einer kaufmännischen Buchführung erfasst. Derzeit wird noch das kommunale Programm Doppik angewandt. Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband empfahl die Umstellung. Dafür ist auch eine Satzungsänderung notwendig. Beides muss von der Verbandsversammlung beschlossen werden. In einem Schreiben hatte die VHS das Ministerium aufgefordert, die Kosten der Deutschkurse für Asylbewerber zu übernehmen. Peis und das Gremium hatten sich jedoch wenig Hoffnung gemacht. Jetzt kam die Absage von der Behörde.

do

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