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Zwei Riesengutscheine überreichte Thermen-Inhaber Jörg Wund an Maria und Michael Dachs (v. l.). Sie sind die 20 Millionsten Besucher der Wellness-Oase.

Therme Erding

20 Millionster Besucher feiert in Saus und Braus

Erding - Nur 17 Jahre nach der Eröffnung hat die Therme Erding ihre 20 Millionsten Gäste begrüßt. Die Inhaber-Familie Wund schaut schon wieder nach vorne - und will einmal mehr erweitern.

Maria und Michael Dachs wollten eigentlich nur ein bisschen entspannen. Doch im Foyer der Therme Erding herrschte erst einmal große Aufregung: Das Paar aus Lahm in der Oberpfalz wurde von Inhaber Jörg Wund als 20 Millionste Besucher begrüßt. Dafür gab es nicht nur einen Blumenstrauß, sondern zwei lebenslang gültige Eintrittskarten. Die Beiden verbrachten einen Tag im prallen Luxus – mit Schampus in einer Suite.

Gestern wurde der weitere Meilenstein der Erfolgsgeschichte, die am 3. Oktober 1999, dem Tag der Eröffnung, begann, groß gefeiert. Wund nutzte die Gelegenheit für die Ankündigung, dass die weltgrößte Sauna- und Wellness-Landschaft demnächst weiter wachse.

Landrat Martin Bayerstorfer sprach von einer „Erfolgsgeschichte, die nunmehr seit 17 Jahren geschrieben wird“. Wund stelle sehr hohe Ansprüche. Deswegen gelte für die Therme: „Nichts ist so gut, dass man es nicht noch besser machen kann“, lobte der Landrat. Für Wund gelte die Weisheit: „Mut ist die Leiter zum Erfolg.“ Das Unternehmen habe die Zeichen der Zeit erkannt: „In unserer hektischen Arbeitswelt suchen die Menschen Erholung in kürzeren Intervallen ohne lange Anfahrt.“

Erdings Oberbürgermeister Max Gotz ging ebenso auf die Visionen von Gründer Josef Wund ein. „Er hat schon sehr früh erkannt, dass sich der Reisetrend ändert.“ Davon profitiere er bis heute. Wer in der Therme entspanne, „macht auf eine sehr nachhaltige Weise Urlaub“, so Gotz mit Verweis auf kurze Wege, Verzicht aufs Flugzeug sowie Nutzung der Erdwärme. Das rasante Wachstum im Tourismus hätten Stadt und Landkreis nicht zuletzt der Therme zu verdanken.

Jörg Wund ließ die Erfolgsgeschichte an der Thermen-Allee Revue passieren. Die erste Million Gäste habe man keine zwei Jahre nach der Eröffnung geschafft. 2010 seien es zehn, 2013 schon 15 Millionen Besucher gewesen. Das Wachstum, so der Investor, halte aber nur an, „wenn wir immer wieder etwas Neues bieten und größer werden“. Das habe man auch jetzt wieder vor – im Bereich der Sauna und des Hotels. Wund schwebt unter anderem ein rustikales Saunadorf vor. Das Hotel Victory sei zu 90 Prozent ausgelastet. „Wir müssen erweitern, denn wenn wir Stammkunden absagen müssen, kommen sie nicht wieder.“

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