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Regieren bis Ende Februar in Erding (vorne, v. l.): Prinz Ferdinand II. von Jagd und Trieb und Prinzessin Carolina I. von Tönung und Krönung. OB Max Gotz überreichte den beiden jungen Tollitäten am Freitagabend Stadtschlüssel und Blumenstrauß. Narrhalla Präsident Stefan Neumaier (r.) und Kassier Dieter Jäckel (hinten) gratulierten herzlich.

Narrhalla Erding

Gurgellieder, Schokoküsse und ein fesches Prinzenpaar

Erding - Die Überraschung ist geglückt: Begeistert begrüßten die Mitglieder und Freunde der Narrhalla Erding am späten Freitagabend das neue Erdinger Prinzenpaar: Carolina I. von Tönung und Krönung und Prinz Ferdinand II. von Jagd und Trieb regieren die Große Kreisstadt bis Ende Februar.

Carolina I. von Tönung und Krönung und Prinz Ferdinand II. von Jagd und Trieb schritten um 23.11 Uhr durch die Küche in die Gaststube des Mayr-Wirt – ihre Gesichter hinter Masken versteckt. Schnell lüfteten sie das Geheimnis, dass sie bis Ende Februar Erding regieren werden. Eine Ansage der beiden: „Wir regieren mit Spaß und ohne Verstand.“

„Ein außergewöhnlich fesches Prinzenpaar“, stellte Oberbürgermeister Max Gotz fest, als er der Friseurmeisterin Carolina Berglehner (22) und dem Karrosseriebauer und Jäger Ferdinand Zehner (21) symbolisch den Stadtschlüssel übergab. „Wurscht, wo ma hinfahrn, da kemma uns seng lassn“, freute sich Gotz. Und er prophezeite den Erdingern: „Die Gene deuten darauf hin, dass wir einen Fasching erleben, wia scho lang nimma.“ Das ist gut möglich, geht man von der Stimmung bei der Proklamation aus. Sie war schon lange nicht mehr so ausgelassen und voller Vorfreude. Apropos Gene: Carolinas Vater Joseph Berglehner war einst selbst Jungelfer bei der Narrhalla – wie Ferdinand Zehners Onkel Max „Muck“ Auer. Und Zehners Tante Erika war sogar Narrhalla-Prinzessin.

Vor der Proklamation der neuen Tollitäten galt der Dank dem bisherigen Prinzenpaar: Conny und Daniel Duftschmid wurden zum Abschied in den Seniorenstand erhoben. Kleine Spielchen wie Schokokuss-Wettessen ohne Arme, Gurgellieder erkennen oder gegenseitiges Schminken unterhielten die Gäste. Besonders eifrig hervor taten sich hier Karl „Gschmei“ Schmid und Siegi Ippisch, die jede Narretei mitmachten. Und Anette Vogt, die sich von Ippisch ein farbenfrohes Make-up verpassen ließ. (Gabi Zierz)

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