Flughafen Unfall München Iberia Gaulke
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Spektakuläre Aufnahme von der Kollision eines Flugzeuges mit dem Enteiser am Flughafen München. 
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.
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Am Flughafen München ist ein Airbus der spanischen Fluggesellschaft "Iberia" mit zwei Enteisungsfahrzeugen zusammengestoßen.

Am Flughafen München

Hier kollidiert ein Airbus mit einem Enteisungsfahrzeug

Flughafen - Eigentlich sind sie am Flughafen, um Schaden zu verhindern, nun ging das aber nach hinten los: Zwei Enteisungsfahrzeuge sind am Mittwoch mit einem Airbus zusammengestoßen. 

Ein Airbus A320 ist gestern auf dem Flughafen München mit zwei Enteisungs-Fahrzeugen zusammengestoßen. Das Flugzeug befand sich vor dem Start nach Madrid. Die 109 Passagiere mussten die Maschine verlassen. Verletzt wurde niemand.

Von einer Sekunde auf die andere war Bert N. (43) hellwach. „Sind wir noch am Boden oder schon in der Luft?“, fragte sich der Investmentberater, der gerade im Begriff war einzuschlafen, bevor der Flug Ib3195 startete. Um 7.35 Uhr sollte der Airbus A320 von München nach Madrid abheben. Doch nach dem Crash mussten alle Passagiere das Flugzeug verlassen. „Die Geschäftsreise war von langer Hand geplant und vorbereitet, jetzt bin ich zurück ins Büro. Die Fluggesellschaft Iberia konnte mir nur einen Flug am Nachmittag anbieten“, sagt Bert N.

Auf der Enteisungsfläche war der Airbus kurz vor dem Start mit zwei Enteisungs-Fahrzeugen kollidiert. „Rechts und links hing je ein Enteisungswagen schief am Flügel. Oben in der Kanzel der Wagen saßen Enteiser, die nicht mehr herauskamen“, sagt Bert N. Flügel und Fahrzeuge haben sich so verkeilt, dass die Flughafen-Feuerwehr die Enteiser aus der Kanzel holen muss, wie die Bundespolizei vom Flughafen berichtet, die mit einer Streife vor Ort war. 109 Passagiere müssen zurück in den Flughafen.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, dazu kann und will sich derzeit niemand äußern. „Solange unsere Untersuchungen andauern, ist das Flugzeug für den Flugverkehr gesperrt. Ein Flugunfallexperte ist vor Ort und untersucht den Fall“, sagt ein Sprecher der Bundesstelle für Flugfalluntersuchungen. Vermutlich, so munkelt man am Flughafen, ist der Pilot nach der Enteisung nur zu rasch wieder losgefahren – während die Enteiser noch am Flieger waren.

Jasmin Menrad

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