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Das Forsterner Feuerwehrhaus ist bald Geschichte: Geht es nach Bürgermeister Georg Els, sollen 2018 die Fahrzeuge ins neue Haus an der Staatsstraße fahren.

Bürgerversammlung

„Forstern soll ein Erlebnis bleiben“

Forstern – Die Sanierung der Grund- und Mittelschule sowie der Neubau von Rathaus, Hort, Feuerwehrhaus und Bauhof: Die Gemeinde Forstern hat sich Millionenschweres vorgenommen für die kommenden Jahre.

Die Gemeinde Forstern hat sich für die kommenden Jahre einiges vorgenommen. Neben der Sanierung des Schulhauses stehen gleich mehrere Neubauten auf der Agenda. In der Bürgerversammlung im Sportheim warf Bürgermeister Georg Els (AWG) einen Blick in die Zukunft, garniert mit allerlei aktuellen Informationen zu den einzelnen Vorhaben.

Der Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses östlich der Staatsstraße 2331, anschließend ans Gewerbegebiet, steht längst fest. Er wurde im Rahmen einer Feuerwehrbedarfsplanung fixiert. Nun hatte die Verwaltung sechs Architekturbüros um Abgabe eines Angebots gebeten. In der jüngsten nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung wurde als wirtschaftlichster Bieter das Büro kplan aus Abensberg damit beauftragt, die Planung durchzuführen, berichtete Els.

Im kommenden Jahr soll die Eingabeplanung fertig sein, der Baubeginn könnte ebenfalls bereits 2017 erfolgen. „Unsere Zielvorstellung ist es, dass im Jahr 2018 die Fahrzeuge aus dem alten Feuerwehrhaus ins neue hinüber fahren können“, sagte Els. Die Gemeinde rechnet mit einem Investitionsvolumen von rund drei Millionen Euro.

Angrenzend ans Feuerwehrhaus soll auch der Bauhof entstehen. Das bisherige Areal der beiden kommunalen Gebäude wird freigemacht für alternative Wohnformen. Els nannte als Beispiele eine Pflegeeinrichtung oder ein Mehrgenerationenhaus. Laut einem Gemeinderatsbeschluss ist dieser Bereich am Hirschbachweg dafür vorgesehen. Das Thema soll mit dem Seniorenbeirat, der sich derzeit noch in der Gründung befindet, erörtert werden.

Zum Neubau von Rathaus und Hort erklärte Els, dass derzeit die Fachbüros mit den Planungen beauftragt sind. Der Neubau wird – im Gegensatz zur Sanierung des alten Rathauses – nicht im Rahmen der Städtebauförderung über die Bühne gehen. Els: „Es wird zwar Zuschüsse für den Hort geben, fürs Rathaus aber nicht.“

In jedem Fall wird für 2017 rund eine Million im Haushalt vorgesehen sein. „Und dann warten wir natürlich auf die Kirche“, sagte Els und kam auf jüngste Medienberichte zu sprechen, nach denen sich über die vergangenen Jahre im Erzbistum München und Freising hunderte unbearbeitete Baumaßnahmen angesammelt hätten. „Da war das Ordinariat wohl selbst überrascht über so viel Rückstau“, mutmaßte Els.

Er gehe davon aus, dass auch Forstern aufgeführt ist in dem Schreiben vom Erzbistum, das an zahlreiche Pfarreien gegangen ist. „Vielleicht ist auch diese Maßnahme verloren gegangen. Unsere Verwaltung jedenfalls verliert nichts aus den Augen“, meinte der Bürgermeister. Und so sei Forstern soweit, dass die Ausschreibungen fürs Rathaus im Herbst erfolgen können und der Baubeginn voraussichtlich 2018.

Für die Sanierung von Grund- und Mittelschule ist ein Investitionsvolumen von zwei Millionen Euro vorgesehen. Eine „auch vom Äußeren her moderne Bildungseinrichtung ist nötig, wenn wir einen vernünftigen Schulstandort halten wollen“, erklärte Els hierzu.

Die Umstellung der kommunalen Gebäuden auf LED-Beleuchtung, die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen und der Bau eines neuen Einzelhandels sind weitere Projekte für 2017. Mit all diesen Maßnahmen soll Forstern, so fasste Els zusammen, eine „generationengerechte Kommune und ein Erlebnis“ bleiben.

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