Gemeinderat Fraunberg

Keine schnelle Lösung für den Radweg

Fraunberg – Wünsche für 2017 haben Fraunbergs Gemeinderäte einige. Nur beim Radweg von Reichenkirchennach Grucking müssen sie sich gedulden.

Eine Lösung für den mehrfach im Fraunberger Gemeinderat diskutierten Radweg zwischen Reichenkirchen und Grucking sieht Bürgermeister Hans Wiesmaier nicht so schnell. „Der Landkreis wird diese Straße definitiv 2017 sanieren. Wir können aber leider nicht zeitgleich auch den Radweg realisieren und damit in den Genuss von Zuschüssen kommen“, sagte er. Den Grund nannte der Bürgermeister auch: „Ein einziger Grundstückseigner ist noch immer nicht bereit, dafür etwas von seinem Land an uns zu verkaufen.“

Ansonsten hatten die Gemeinderäte einige Wünsche, die sie nach Aufforderung von Wiesmaier im Haushaltsplan für 2017 unterbringen wollten. Dabei kristallisierten sich neben der Anpassung der Staatsstraße 2082 in Fraunberg durch den Bau des neuen Gemeindezentrums weitere Straßenprojekte heraus. „Wir müssen einige Straßen im Gemeindegebiet mit längst fälligen, neuen Belägen versehen. Wir haben immer noch keine Lösung für die marode Strogen-Brücke in Riding und würden gerne den Radweg von Tittenkofen nach Erding realisieren“, sagte Wiesmaier.

Verkaufen kann die Gemeinde dafür zusätzliche Bauplätze: in Fraunberg an der Bachhamer Straße und in Bachham selbst. Der Gemeinderat beschloss, nachdem alle Einwendungen und Anhörungen betroffener Bürger oder Behörden abgeschlossen sind, die Satzungen.

Weitere dringliche Projekte sind ein neues Feuerwehrauto für Fraunberg, der Dorfplatz in Reichenkirchen und das dortige Schulhaus. Maria Pfeil sagte dazu: „Das Dach, der Kamin und ein Klimagerät im Obergeschoss sollten jetzt saniert und montiert werden.“

Schließlich kündigte Wiesmaier an, dass auch das Personal im neuen Rathaus aufgestockt werden müsse: „Der Verwaltungshaushalt wird 2017 definitiv etwas höher.“

Friedbert Holz

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