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Auf eine friedliche und erfolgreiche 76. Erdinger Wiesn stießen (v. l.) die Wirte Klaus Richter und Conny Lechner (Stiftungszelt), Bräu Werner Brombach, OB Max Gotz sowie die Wirte Mario und Uwe Pianka (Weißbräuzelt) an. 

76. Erdinger Herbstfest 

Premiere fürs neue Stiftungszelt

Erding – Eine echte Premiere war die traditionelle Bierprobe am Tag vor der Eröffnung des 76. Erdinger Herbstfests. Das völlig neu gestaltete Stiftungszelt wurde gestern Abend erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Den geladenen Gästen gefiel es ebenso wie ihnen das Stiftungs-Festbier schmeckte, das ab heute Nachmittag offiziell ausgeschenkt wird.

Das Zelt fällt bereits durch seinen neuen, fast zehn Meter hohen Eingang auf. Geschaffen hat ihn der Künstler und Stadtrat Harry S. Seeholzer – und das binnen weniger Monate und etlichen Kubikmetern Beton im Untergrund als Fundament. An der Fassade prangt nicht nur das Logo des Stiftungsbräus. Zu sehen sind auch die beiden Stifter, Katharina und Friedrich Fischer, sowie das Wappen der Stadt Erding. Im Inneren findet sich das Logo auf den großen weißen Fassaden wieder. Auch der Boden ist komplett neu: aus unbehandelten Dielenbrettern.

Das Stiftungs-Festbier erhielt bei der Verkostung das Lob: „Noch süffiger als sonst.“ Man sollte das beim Genuss im Hinterkopf behalten. Die Braumeister Josef Ernst (Stiftung) und Norbert Schmank (Weißbräu) haben mit ihren Mannschaften 800 Hektoliter Fest-Weißbier und 700 Hektoliter Stiftungs-Wiesnbier kreiert. Das Weißbier hat eine Stammwürze von 13,4 Prozent und 5,8 Prozent Alkohol. Beim Hellen sind es 13,6 Prozent Stammwürze und sechs Prozent Alkohol.

Nachdem er mit seinen Bürgermeister-Kollegen Ludwig Kirmair und Hans Schmidmayer sowie einigen wagemutigen Stadträten das Fahrgeschäft Magic ausprobiert hatte, versicherte Oberbürgermeister Max Gotz: „Die Gäste können mit einem sicheren Gefühl zu uns kommen. Es wird sicher eine friedliche Wiesn.“ Die Verantwortlichen hätten bereits vor knapp einem Jahr damit begonnen, ein neues Sicherheitskonzept umzusetzen (wir berichteten). Sein Fazit: „Das Herbstfest ist einen Besuch wert, bei jedem Mal wird es besser.“ Bei der Bierprobe bekam er dafür von den Stadträten, Weißbräu-Inhaber Werner Brombach, Vertretern der Stadt sowie der Sicherheitsbehörden Applaus.

Heute um 15 Uhr beginnt das Treffen auf dem Schrannenplatz. Um 16 Uhr setzt sich der Festzug von dort in Richtung Volksfestplatz in Bewegung. Im Stiftungszelt wird Gotz gegen 17 Uhr anzapfen – zum neunten Mal übrigens.

Hans Moritz

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