Auf geht’s zum Feiern: Nach dem Dankgottesdienst zogen die Frauen mit Blasmusik von der Kirche zum Wirt. Foto: Kronseder

Frauengemeinschaft Hohenpolding

Die guten Seelen im Dorfleben

Hohenpolding – Die Frauengemeinschaft Hohenpolding ist seit 30 Jahren ein umtriebiger Verein im Dorfleben. Am Wochenende feierten die Frauen in kleinem Rahmen das 30-jährige Jubiläum.

Den Dankgottesdienst am Nachmittag gestaltete Holzlandpfarrer Jacek Jamiolkowski in Begleitung von Pater Edward Lipiec. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Projektchor aus der Chorgemeinschaft Hohenpolding und des Vorstands der Frauengemeinschaft.

Während der Fürbitten wurde der 43 Verstorbenen Mitglieder aus den vergangenen 30 Jahren gedacht. Nach dem Gottesdienst wurden die Frauen mit ihrer Fahnenabordnung von Musikanten der Blaskapelle Hohenpolding zum Gasthaus Rauschhuber begleitet. Dort wurde die Feierlichkeit fortgesetzt.

Bei einem kleinen Festakt umriss die Vorsitzende Irmi Rott die Rolle der Frauengemeinschaft. Der Verein spiele eine wichtige Rolle bei Pflege der Gemeinschaft und sei Anlaufstelle für Frauen jeden Alters. Bei ihrem Rückblick erwähnte Rott, dass die Frauengemeinschaft am 27. Oktober 1986 auf Initiative vom damaligen Pfarrer Josef Reindl gegründet wurde. Im Jahre 1992 erwarb die Gemeinschaft ihre Fahne, bestickt mit Motiven der Hohenpoldinger Gottesmutter sowie der Pfarrkirche und der beiden Filialkirchen Sulding und Amelgering.

Aus dem aktuelle Vereinsleben berichtete Rott, dass der Verein derzeit 117 Mitglieder habe. Es ist ein Mix unterschiedlichen Alters, verschiedener Berufe, Interessen und Hobbys. Die Vorsitzende freute sich, dass viele bereit seien, anzupacken, wenn etwas anstehe, etwa beim Osterkerzen verzieren oder binden von Kräuterkränzen und -sträußen. Die Erlöse aus den verschiedenen Aktionen wurden laut Rott immer wieder für kirchliche und soziale Zwecke gespendet. „Wir haben immer ein offenes Ohr, wenn wir gebraucht werden, ob für Vorhaben der Pfarrei oder zur Unterstützung Hilfsbedürftiger“, brachte sie es auf den Punkt.

Für die Zukunft wünschte Rott der Frauengemeinschaft, dass die Gemeinschaft weiterhin „von einem guten Miteinander, gegenseitigem Vertrauen und Gottes Segen“ zusammengehalten werde. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Jugendband „Voi dabei“.  mokro

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