Fragebogen für Eltern

Kruppa: Kinderbetreuung soll allen gerecht werden

Moosinning – Die Gemeinde Moosinning will ihren Kindern eine optimale Betreuung ermöglichen.

„Familien und Kinder liegen uns besonders am Herzen“, sagt Bürgermeisterin Pamela Kruppa (CSU). Um die bestmögliche Betreuung für Null- bis Zehnjährige bieten zu können, braucht die Gemeinde die Mithilfe der Eltern: Aktuell läuft deswegen eine Befragung zum örtlichen Bedarf für die Kinderbetreuung.

Am 1. August 2013 ist der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in Kraft getreten. „Um diesem Anspruch gerecht zu werden, möchten wir vor allem die benötigten Betreuungsplätze für Kinder von null bis zehn Jahren in der Gemeinde ermitteln, damit wir entsprechend planen können und auch Planungssicherheit haben“, erklärt Kruppa.

Die Fragebögen werden in den Kindergärten und in den beiden Schulhäusern verteilt. Eltern von Kindern zwischen null und drei Jahren bekommen die Bögen per Post von der Gemeinde. Das Formular gibt’s auch zum Download auf www.moosinning.de.

Die Angaben erfolgen auf freiwilliger Basis. Kruppa: „Mit der Abgabe der Fragebögen tragen die Eltern jedoch dazu bei, die Kinderbetreuung in der Gemeinde optimal gestalten zu können.“ Daher sind alle Mamas und Papas dazu aufgerufen, die Fragen gewissenhaft zu beantworten, da der Betreuungsbedarf auf Grundlage dieser Befragung festgesetzt wird.

„Wir sind bestrebt, die Kinderbetreuung allen Bedürfnissen anzupassen“, sagt Kruppa. Die Eltern müssten jedoch auch Verständnis dafür haben, wenn nicht alle Wünsche realisiert werden können. Wer mehrere Kinder hat, soll für jedes Kind einen eigenen Fragebogen ausfüllen, und diese bis zum 28. September der Gemeinde zuleiten. Wahlweise kann man sie auch in der Schule beziehungsweise in den Kindertageseinrichtungen abgeben.

Der Gemeinde sei die momentane angespannte Betreuungssituation in den örtlichen Kindertageseinrichtungen bekannt. Um hier Abhilfe zu schaffen, wird das AWO-Kinderhaus Am Fehlbach um zwei Krippengruppen und eine Hortgruppe erweitert. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr starten, mit der Fertigstellung rechnet Kruppa bis September 2017.

Erst kürzlich hat die Regierung von Oberbayern der Gemeinde Grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn gegeben. Der Bauantrag ist eingereicht und liegt laut Kruppa derzeit beim Landratsamt. Die Gesamtkosten für die Maßnahme sind mit knapp 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Davon könnten 776 000 Euro als Zuschuss fließen. „Das entspricht gut 55 Prozent der zuweisungsfähigen Ausgaben“, erläutert Kruppa.

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