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Sind stolz auf die neue Einkaufsmöglichkeit in Neufinsing (v. l.): Bürgermeister Max Kressirer, Pfarrer Norbert Joschko, Pfarrerin Elisabeth Kühn, Netto-Mitarbeiterin Sylvia Schuricht, Netto-Regionalleiter Klaus Spanfelner, Isarkies-Geschäftsführer Peter Emmerling und Gesellschafter-Geschäftsführer Christoph Kagerer.

Netto-Eröffnung in Neufinsing

Pfarrer Joschko: Markt soll auch Begegnungsstätte sein

Neufinsing – Der neue Netto-Markt in Neufinsing hat eröffnet. 1000 Quadratmeter ist die Verkaufsfläche groß.

Das „Ergebnis zahlreicher Besprechungen und Sitzungen“ nannte gestern Bürgermeister Max Kressirer die neue Einkaufsmöglichkeit, die sich den Neufinsinger Bürgern ab sofort vor der Haustüre bietet, bei der Eröffnung. Nach zahlreichen Hindernissen, die überwunden werden mussten (wir berichteten), ist er umso glücklicher über die Eröffnung des Netto-Marktes.

Seit acht Jahren ziehe sich die Geschichte des Grundstücks in der Bayernwerkstraße 2 bereits hin. „Damals haben wir es von Eon erworben. Wir wollten etwas daraus machen, das den Bürgern dient, und zudem die Bereiche voranbringen, in denen wir uns nicht so gut gefühlt haben“, erklärt Kressirer. Diese Bereiche seien vor allem das Angebot und die Seniorenbetreuung gewesen. Umso erfreulicher sei es, dass das Seniorenzentrum jetzt direkt neben dem Netto-Markt liege.

Obwohl der Rathauschef mit dem Ergebnis sehr zufrieden sei, liege eine tiefgreifende und lehrreiche Zeit hinter allen Verantwortlichen. „Vielleicht waren wir anfangs etwas zu euphorisch, aber wir wissen jetzt, dass man nicht immer alles bekommen kann, was man sich wünscht, und mit diesem Ergebnis können wir wirklich zufrieden sein.“

Auch der Geschäftsführer des Investors Isarkies, Peter Emmerling, zeigt sich erleichtert: „Wir mussten die Anforderungen der Gemeinde mit den Wünschen des Mieters irgendwie zusammenführen, aber ich denke, dass wir gute Kompromisse ausgearbeitet haben.“ Rekordverdächtig ist laut Emmerling die Arbeit des Netto-Teams, die es in den Tagen vor der Einweihungsfeier auf der 1000 Quadratmeter großen Verkaufsfläche geleistet habe. „Die haben erst am 30. Mai begonnen, das hier alles einzuräumen.“

Seit gestern sind die Pforten der Netto-Filiale, die unter der Führung von Marktleiter Stefan Nemeth steht, für die Kunden geöffnet. Zwölf Verkaufskräfte sind in der Lebensmittelabteilung beschäftigt, sechs in der Metzgerei.

Der Netto Marken-Discount solle jedoch nicht lediglich als Arbeitsstätte dienen, er solle vielmehr eine Begegnungsstätte darstellen, wie Gemeindepfarrer Norbert Joschko betonte. Er überbrachte gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Elisabeth Kühn Gottes Segen für die Zukunft. Kühn bezeichnete die Einkaufsmöglichkeit vor Ort als großen Gewinn, insbesondere für die Bewohner des Seniorenzentrums.

Julia Adam

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