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Auf der B15: BMW-Fahrer kollidiert mit Bus und stirbt sofort

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Von: Hans Moritz

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BMW kollidiert mit Reisebus, PKW Fahrer ex, Bundeswehr Bus völlig ausgebrannt; B15 Höhe ?Sägmühle,? Gemd. St, Wolfgang im LKR Erding, 11.11.15 ca. 21:30 Uhr
Schwerer Unfall auf der B15: Ein BMW kollidierte mit einem Bus. © fib

St. Wolfgang - Ein entsetzlicher Unfall hat sich am Mittwochabend auf der B 15 zwischen Dorfen und St. Wolfgang ereignet. Bei der Kollision eines Busses mit einem BMW kam ein Mensch ums Leben.

Der Bus brannte nach dem Zusammenstoß völlig aus. Der Großeinsatz für eine Vielzahl an Rettern dauerte Stunden.

Es war gegen 21.30 Uhr als ein 27 Jahre alter Dorfener mit seinem silberfarbenen 5er BMW von St. Wolfgang in Richtung Dorfen fuhr. Neben ihm saß eine 20-Jährige. Ulrich Milius, Chef der Dorfener Polizei, teilt mit, dass der Mann auf Höhe Kleinschwindau aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Kombi verlor. Dieser raste mit vermutlich hohem Tempo auf den Gegenfahrbahn.

Dort näherte sich in diesem Moment ein Bus. Der BMW prallte frontal in den Iveco, der von einem ebenfalls 27 Jahre alten Mann aus Fürth gesteuert wurde. Mit im Bus befand sich ein 56-Jähriger. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn geschleudert wurden, der Pkw auf eine Wiese, der Bus in ein Gebüsch, das an eine Baumgruppe angrenzt.

Mehrere hundert Liter Diesel an Bord

Nach Informationen unserer Zeitung hatte der Bus in Dorfen noch getankt, war also mit mehreren hundert Litern Diesel unterwegs. Beim Zusammenstoß muss der Tank aufgerissen sein. Das Gefährt stand sofort in Vollbrand. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, der Beifahrer blieb unversehrt. Der Unfallverusacher war vermutlich auf der Stelle tot. Seine Beifahrerin kam mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum Erding. Bei dem Bus handelt es sich um ein Fahrzeug der Bundeswehr, das zum Transport von Flüchtlingen eingesetzt war.

Zuvor hatte der Bus Flüchtlinge von Rosenheim in den Warteraum Asyl im Erdinger Fliegerhorst gebracht und befand sich auch dem Rückweg. Beim Fahrer handelt es sich um einen Angehörigen der Bundeswehr. Sein Beifahrer war Bundespolizist. Da anfangs unklar war, wie viele Personen sich im Bus befanden, löste die Integrierte Leitstelle Erding Großalarm aus. Der Rettungsdienst war mit etlichen Fahrzeugen und einigen Notärzten sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Rettern bot sich ein schreckliches Bild

Hinzu kamen die Feuerwehren St. Wolfgang mit First Respondern, Dorfen und Isen sowie die Kreisbrandinspektion. Von den Polizeiwachen Dorfen und St. Wolfgang rückten mehrere Streifen aus. Auch Hubschrauber wurden alarmiert. Später kamen mehrere Abschlepper und die Straßenmeisterei an die Einsatzstelle. Retter berichten von einem schrecklichen Bild, das sich ihnen geboten habe. Für die Bergung war die B 15 bis tief in die Nacht komplett gesperrt. Erst gegen 2 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Die Staatanwaltschaft Landshut ordnete ein Gutachten an. Der Unfall war das zweite schwere Unglück im östlichen Landkreis binnen 24 Stunden. In der Nacht zuvor war in Schröding eine Schreinerei ein Raub der Flammen geworden.

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