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Tafeln wie die Schlossherren: Auch die Schlossterrasse ist Teil des Gesamtpakts, für das ein Pächter gesucht wird. 

WASSERSCHLOSS TAUFKIRCHEN

Gemeinde sucht Pächter für die Gastronomie

Taufkirchen – Das Raumkonzept für das Wasserschloss steht. Untersucht werden soll noch, ob das von der Gemeinde erworbene Schloss als Kommunalunternehmen oder im Eigenbetrieb geführt werden soll.

Darüber hat Bürgermeister Franz Hofstetter in einem Pressegespräch informiert. „Als Allererstes“ will die Gemeinde einen Pächter für die Gastronomie finden. Erste Gespräche mit Wirten aus Taufkirchen und der Region wurden laut Hofstetter bereits geführt.

Verpachtet werden sollen die Räume im Erdgeschoss des Ostflügels, also der Fuggersaal, der Pavillon, die Küche mit Kühlung, die Sanitäreinrichtungen und die Schlossterrasse. Von 380 Quadratmetern Fläche ist die Rede. Offen ist die Gemeinde auch für notwendige Umbauarbeiten. So könnten beispielsweise die Toiletten verlegt werden, um die Kühlräume zu vergrößern. „Wir würden die Räumen so gestalten, wie sie der Wirt braucht“, sagt Hofstetter. Private Feiern im Fuggersaal würde es dann nicht mehr geben. Dafür und für alle möglichen anderen Veranstaltungen stünde der Festsaal im Obergeschoss des Ostflügels zur Verfügung.

Sollte sich kein Gastronom finden, wäre eine Alternative zum Pächter ein „Caterer, der es fix macht“. Bis dato konnten die Caterer der einzelnen Veranstaltungen frei gewählt werden. Wie offen die Gemeinde ist, zeigt sich auch an dem Angebot, dass ein künftiger Pächter auch ein paar Hotelzimmer im zweiten Obergeschoss dazu haben könnte. Hofstetter: „Ein Wunsch und Traum wäre ein Wirt, der für die eingeführten Veranstaltungen was übrig hat und sie mitträgt.“ Und da gibt es viele, denn das Wasserschloss ist Taufkirchens kultureller Mittelpunkt.

Vom TaufKirtaMarkt im Oktober über den 24-tägigen Adventskalender bis hin zum alljährlichen Serenadenabend gibt es im Jahresverlauf Konzerte, Märkte oder Lesungen im Wasserschloss, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Der Pachtpreis werde sich zum Einstieg laut Hofstetter „äußerst günstig gestalten“. „Wir wollen, dass die Nebenkosten gedeckt sind“ und der Unterhalt einigermaßen funktioniert.

„Jammerschade“ findet es auch Verwaltungsleiter Konrad Karbaumer“, dass die Gemeinde bis dato keine dauerhafte, sondern nur punktuelle Gastronomie für das Schloss hat. Er ist zusammen mit Georg Schmittner und Günter Mayr federführend verantwortlich für das Wasserschloss, auch für die kulturellen Nutzungen. Sobald die Pächterfrage gelöst ist, werden die weitere Nutzung, auch Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen sowie das geplante Museum in Angriff genommen.  mel

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