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Sieben Verletzte bei zwei schweren Unfällen

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Von: Hans Moritz

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Frontal mit hohem Tempo kollidiert sind die beiden Geländewagen auf der B 388 auf Fraunberger Flur. © Herkner

Fraunberg/Forstern - Teils schreckliche Bilder boten sich den Einsatzkräften bei zwei schweren Unfällen am späten Donnerstagnachmittag.

Gleich sechs Schwerverletzte waren bei einer Frontalkollision gegen 16.30 Uhr auf der B 388 nahe Kreuthäusl/Abzweigung Maria Thalheim zu beklagen.

Bodo Urban von der Erdinger Polizei berichtet, dass der Fahrer (64) eines BMW X3 in Fahrtrichtung Taufkirchen einen Lastwagen überholen wollte. Plötzlich tauchte auf der Gegenfahrbahn ein schwerer Mercedes-Geländewagen vor dem Mann aus dem Kreis Erding auf. Trotz Vollbremsung des 55-jährigen Fahrers aus dem Raum Landshut kam es zum heftigen Aufprall. Ein VW-Transporter krachte auch noch in die Unfallstelle. In BMW und Mercedes befanden sich je drei Insassen, die allesamt schwer verletzt wurden. Lebensgefahr besteht laut Polizei aber bei keinem.

Die Integrierte Leitstelle Erding alarmierte nicht nur die Feuerwehren Grünbach, Bockhorn, Erding und Kirchasch, fünf Rettungswagen, mehrere Notärzte und die Einsatzleitung Rettungsdienst, sondern auch vier Rettungshubschrauber. Sie flogen die Opfer in Münchner Krankenhäuser und in die Unfallklinik Murnau. Zwei kamen ins Klinikum Erding. Der Schaden beträgt über 70 000 Euro, die B 388 war vier Stunden lang gesperrt.

Auf dem Weg zur Einsatzstelle auf der B 388 ist ein Kreisbrandmeister der Kreisbrandinspektion Erding mit seinem Audi A4 verunglückt.

Der Feuerwehrmann war mit Sonderrechten unterwegs. Auf Höhe Großhündlbach bog ein Toyota Yaris nach links ab. In dem Moment hatte der Retter zum Überholen angesetzt. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt 20 000 Euro. Nur eine Viertelstunde zuvor hatte es auf der Staatsstraße 2331 zwischen Forstern und Hohenlinden gekracht. Laut Urban kam ein 50 Jahre alter VW-Golf-Fahrer auf die Gegenfahrbahn und prallte in einen Citroen. Dieser knallte in die Leitplanke. Der Fahrer aus dem Kreis Ebersberg erlitt Beinverletzungen.

Der Gesamtschaden beträgt 9500 Euro. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst und einem Hubschrauber, der dann zur B 388 weiterflog, die Feuerwehren Forstern, Mittbach und Hohenlinden.

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