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Historischer Moment beim Anzeiger: stellvertretender Redaktionsleiter Michael Luxenburger (M.) hatte am Donnerstag seinen letzten Tag. Neuer Vize ist Timo Aichele (2. v. r.). Um den Süden kümmert sich fortan Vroni Macht. Den Wechsel vollzogen Bernd Ernemann (r.), Chefredakteur der Außenredaktionen und Redaktionsleiter Hans Moritz.

Vize-Chef Michael Luxenburger im Ruhestand – Nachfolger stehen bereit

Abschied von der Heimatzeitung

Erding - Beim Erdinger/Dorfener Anzeiger dreht sich das Personalkarussell.

Es ist das Ende einer Ära: Nach 35 Jahren beim Erdinger/Dorfener Anzeiger hatte Michael Luxenburger am Donnerstag seinen letzten Arbeitstag. Der stellvertretende Redaktionsleiter und Ressortchef für den südlichen Landkreis tritt mit 65 Jahren in den Ruhestand. Der Vater von drei Kindern hat nun mehr Zeit für seine vier Enkel, seine Italien-Leidenschaft und seine Passion Galopp-Rennsport in England ebenso wie in St. Moritz. Langweilig wird Luxenburger sicher nicht, ist er doch auch begeisterter Musiker und leidenschaftlicher Radfahrer.

Neuer stellvertretender Redaktionsleiter ist ab 1. Juli Timo Aichele, der Mediengruppe Münchner Merkur/tz schon lange verbunden. Der 41-Jährige hat das Journalistenhandwerk ab 2001 in Erding gelernt. Danach ging es für zwei Jahre zum Freisinger Tagblatt. Seit 2005 ist er Redakteur in Erding und für den nördlichen Landkreis zuständig. Aichele ist verheirateter Vater von zwei erwachsenen Kindern und lebt in Berghofen (Kreis Landshut).

Die Nachfolgerin im Bereich Südlicher Landkreis ist unseren Lesern ebenfalls keine Unbekannte: Vroni Macht (31) absolvierte von 2009 bis 2011 ihr Volontariat beim Erdinger/Dorfener Anzeiger. Seither war sie als Reporterin tätig und unter anderem für die Gemeinden Pastetten, Forstern und Moosinning zuständig. Macht ist in Wifling zu Hause.

Bernd Ernemann, Chefredakteur der Außenredaktionen, würdigte das lange Wirken Luxenburgers. Er habe sich in hohem Maße um die Heimatzeitung verdient gemacht. Redaktionsleiter Hans Moritz sprach von einem „historischen Moment“ und bekannte, der Abschied von „lux“ falle auch menschlich schwer. „Du hattest einen großen Anteil an der guten Stimmung in der Redaktion.“

Luxenburger verabschiedete sich generös: Ein letztes Mal schürte er die Redaktionsküche ein – und servierte Paprika-Huhn.

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