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Auf ein erfolgreiches Bierfestival: Die Organisatoren (v. l.) Guido Forster, Jürgen Hagl, Bürgermeister Martin Bormann, Christine Schindele, Willy Abele, Alexander Herzog, Stefan Unterholzner und Bernhard Nieder stoßen an.

Besuchermagnet

Hallertauer Bierfestival: Erfolgsrezept mit neuen Zutaten

Attenkirchen - Ein Krügerl für drei Euro gekauft – und los geht’s. Zum vierten Mal startet am 3. Juni mit dem „Hallertauer Bierfestival“ ein Verkostungsmarathon, der wieder 20 000 Besucher und mehr nach Attenkirchen locken wird. Das Programm steht.

Den Bierbauch-Wettbewerb wird es nicht geben. „Begraben“ habe man diese anfangs ganz nette Idee. Denn dieser Vergleich der „Wampen“ hatte dem Niveau des „Hallertauer Bierfestivals“ und dem Ansinnen der Brauereien nicht ganz entsprochen, waren sich die Macher einig. Und deshalb findet dieses Jahr beim „Hallertauer Bierfestival“ (3. bis 5. Juni) erstmals die Wahl zum „schönsten Trachtenpaar der Hallertau“ statt. Doch nicht nur das: „Bei uns gibt’s alles“, sagte der Chef der Planungsgruppe, Alexander Herzog, am Freitag bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Großereignisses in Attenkirchen.

Alles – damit meinte Herzog vor allem das Bier. Drei Tage lang kann man, so das schon drei Mal so erfolgreiche Konzept, mit seinem 0,25-Liter-Festivalkrügerl herumwandern, von Großschänke zu Großschänke oder über den Brauermarktplatz schlendern und über 100 Biere von rund 40 Brauereien kosten und genießen. Darunter sind wie jedes Jahr fast nur besondere Schmankerl, Biere aller Geschmacksrichtungen und Brauart, Klassiker genauso wie das speziell für das Event eingebraute Festivalbier der Schlossbrauerei Au. Das ist 5,2 Prozent stark und mit einer Stammwürze von 12,2 Prozent etwas „massenkompatibler“ als das doch sehr zwiespältig aufgenommene Festivalbier beim letzten Mal, betonte Herzog.

Neu ist heuer – und das war allen Beteiligten sehr wichtig – dass das Bierfestival in diesem Jahr „autofrei“ ist: Die Ortsdurchfahrt (B 301) wird gesperrt. Bereits in zwei Wochen wird die Umleitung für die drei Tage von Freitag (19 Uhr) bis Sonntagnachmittag ausgeschildert. Am besten wäre freilich, wenn man das umfangreiche Shuttle-Angebot aus Freising, Moosburg, Mainburg und dem Ampertal nutzen würde, für das die Macher auch heuer wieder gesorgt haben.

Man ist, und darauf legt Herzog besonderen Wert, ein Bierfest und kein Musikfestival.Weil das Publikum „kultiviert und interessiert“ sei, habe es bisher nie Alkoholexzesse oder gar Raufereien gegeben. Und trotzdem könne man auch heuer wieder mit einem „tollen Kulturprogramm“ aufwarten: Auf drei Bühnen und im Circus wird musikalisch wieder alles geboten – von Rock’n’Roll mit den Jumpin’ Jacks bis zur Ampertaler Blechmusik. Dazu noch eine Hundeshow, ein Zauberer und Akrobaten – fertig ist das Rahmenprogramm für eines der größten „Bierverkostungsfestivals“ in Bayern.

Gut zu wissen

Weitere Infos zum Programm gibt es im Internet unter www.hallertauer-bierfestival.de.

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