Willkommen geheißen wurde Echings neue Pfarrerin Maral Zahed (M.) in der Magdalenenkirche von Gemeindepfarrer Markus Krusche (l.) und Dorothee Löser. wu

Begrüßung der "Viertelpfarrerin"

Eching - Der erste öffentliche Auftritt von Echings neuer evangelischer Pfarrerin Maral Zaheds in ihrer neuen Kirchengemeinde war eine besondere Veranstaltung: der 25. Geburtstag der Kita Regenbogen. Jetzt wurde sie auch den Gläubigen vorgestellt - in einem Begrüßungsgottesdienst.

Für die gebürtige Iranerin, Mutter eines Sohnes (2), hat am 1. September ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Gemeinsam mit ihrem Ehemann, Pfarrer Matthias Schwarzer, übernahm sie die zweite vakante Pfarrstelle der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Oberallershausen (wir haben berichtet). Dort traten beide zum 1. September den dreijährigen Probedienst an, den sich die Eheleute zwischen ihren „Einsatzgebieten“ in den Kirchengemeinden Oberallershausen und Eching aufteilen. Ein Viertel der Stelle soll dabei auf Eching entfallen - und von Pfarrerin Zahed übernommen werden.

Seit einigen Wochen ist die „Viertelpfarrerin“ nun schon mit vollem Einsatz an ihrer neuen Wirkungsstätte unterwegs, hat den Kirchenvorstand ebenso kennengelernt wie den Seniorenkreis und einen ersten Einblick ins Gemeindeleben gewinnen können. Pfarrer Markus Krusche freut sich sehr, im Ort wieder Unterstützung durch eine Amtskollegin zu erhalten.

Als Maral Zahed (34) im Teenageralter war, zog ihre Familie von Teheran nach Hannover um. In der dortigen Landeskirche absolvierte sie ebenso wie ihr Mann Matthias Schwarzer, der aus Memmingen stammt, in verschiedenen Gemeinden das dreijährige Vikariat. Mit dem neuen gemeinsamen Zuhause in Oberbayern sind sie damit dessen Familie im Allgäu deutlich näher gekommen. Das Pfarrerehepaar, das in Allershausen eine Wohnung gefunden hat, wurde in München von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler ordiniert und von Dekan Jochen Hauer in Oberallershausen in das gemeinsame Pfarrersamt eingeführt.

Für beide gilt es, ein weites Feld an ganz verschiedenen Aufgaben zu übernehmen - und mit den Gläubigen zu gestalten. Ein Schwerpunkt wird aus naheliegenden Gründen die Jugend-/Familienarbeit werden.

Auch die Echinger hießen Zahed und ihre Familie bei einem Begrüßungsgottesdienst in der Magdalenenkirche am Sonntag herzlich willkommen. Den Segen sprach dabei die stellvertretende Dekanin und Freisinger Pfarrerin Dorothee Löser, die ihrerseits ganz besondere Erfahrungen mit Eching und eine „wunderbare, besondere Stelle“ verbindet. Denn hier hat sie ihr Vikariat abgeleistet. Sie erbat Gottes Segen für die Freude am Beruf, bei dem man viel gemeinsam bewegen könne. Sie wünschte der Kollegin neben Mut, Einfühlungsvermögen auch Humor und Gelassenheit - und vor allen Dingen, dass sie bei allem mit ganzem Herzen dabei sein möge. Sie schenkte ihr symbolisch ein kleines Herz.

Wo konkret sich Echings neue Pfarrerin einbringen wird, muss noch austariert werden. Eine gute Gelegenheit, sie kennenzulernen, besteht am 1. Advent, 27. November: Der Festgottesdienst zum Auftakt des Aktionstags „Brot-für-die-Welt“ wird von Maral Zahed gestaltet.

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