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Das Konzept von Referatsleiter Ingo Bartha und Wirtschaftsreferentin Maria Lintl, die hier den neuen Gästeflyer präsentieren, geht auf: Freising ist als Destination beliebt.

Freising als Gästeziel immer beliebter

Das Millionengeschäft mit dem Tourismus

Rechnerisch dürften Touristen der Stadt Freising im vergangenen Jahr rund 50 Millionen Euro an Umsatz gebracht haben. Rein rechnerisch. Eindeutig und wahrhaftig hingegen sind andere Zahlen, die zeigen: Tourismus in Freising boomt.

Freising – Sechs Jahre lang in Folge kann die Tourismuswirtschaft der Stadt Freising jetzt Zuwächse verzeichnen: Sowohl die Anzahl der Gästeankünfte stieg 2015 gegenüber 2014 um 3,1 Prozent auf 246 821 als auch die Zahl der Übernachtungen (um 1,4 Prozent auf 360 665). Laut Schätzungen seien pro Übernachtung Ausgaben zwischen 100 und 150 Euro anzunehmen, berichtete nun Ingo Bartha, Leiter des Referats für Tourismus und Kultur. 

Zwar sei die Zahl der deutschen Touristen gegenüber 2014 um 3,3 Prozent zurückgegangen, dafür sei die Zahl der ausländischen Touristen um 10,5 Prozent auf 122 693 angestiegen. Knapp 65 000 dieser Besucher kamen aus Europa, knapp 30 000 von jenseits des „Großen Teichs“, also aus den USA und Kanada, rund 26 000 aus Asien. Bei aller Freude über weitere Zuwächse bei Ankünften und Übernachtungen musste Bartha doch auch vorwarnen: 25 000 bis 30 000 Übernachtungen gingen allein auf das Konto des Kardinal-Döpfner-Hauses. Wenn das nun einmal während der Umstrukturierung des gesamten Dombergs schließe, werde das große Auswirkungen auf die Freisinger Statistik haben. 

Die Stadtführungen, so ziemlich der einzige Anhaltspunkt für die Zahl der Tagestouristen, hätten sich auch 2015 auf dem oft üblichen Niveau der vergangenen Jahre eingependelt: 286 wurden gebucht. Mit 246 821 Ankünften und 360 665 Übernachtungen trägt die Stadt Freising auch fast zur Hälfte zur Tourismuswirtschaft im gesamten Landkreis Freising bei, berichtete Bartha. Die Kennzahlen haben 2015 im Landkreis noch stärker zugelegt als in der Stadt: 564 027 Ankünfte konnte man verzeichnen (ein Plus von sechs Prozent), 860 286 Übernachtungen registrieren (ein Plus von 4,4 Prozent). Landkreisweit gesehen sind die ausländischen Touristen mit 203 548 Ankünften und 282 675 Übernachtungen gegenüber den deutschen Touristen in der Minderheit. 

Neben Freising weist Hallbergmoos mit 118 707 Ankünften die meisten Touristen auf – zu denen auch Geschäftsleute zählen. So erkläre sich laut Bartha auch, dass der Landkreis Erding 1,136 Millionen Übernachtungen zu verzeichnen habe. 450 000 davon gingen allein auf das Konto der Flughafenhotels auf dem Grund der Gemeinde Oberding.

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