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So stellen sich die Planer die geöffnete Moosach vor.

Detailplanung der  Moosachöffnung im Planungsausschuss vorgestellt

Die Pläne begeistern

Freising - Im März 2018 soll es mit der Moosachöffnung losgehen. 16 Monate dauern dann die Arbeiten, bis Bauabschnitt 2 der Innenstadtsanierung abgeschlossen ist. Gestern wurden die Detailplanung und der Terminplan im Planungsausschuss vorgestellt.

Was da kommt, erfreute die Stadträte. Auch, dass das Kriegerdenkmal verschoben wird, störte niemanden. Wie schön es einmal sein werde, wie sehr sich das Stadtbild zum Positiven ändern werde, das könne man bereits jetzt in der Heiliggeistgasse sehen, deren Umgestaltung im Dezember abgeschlossen werde, betonte Innenstadtkoordinator Michael Schulze im Einstieg in den Bericht zum Stand der Dinge. Es war dann an Oliver Alten vom Büro ST raum.a, die Entwurfsplanung vorzustellen – von dem teilweise Belassen des bestehenden Belags im Westen, um so die Grundrisse des früheren Veitstors darzustellen, bis hin zum Verrücken des Kriegerdenkmals nach Norden im östlichen Bereich des Bauabschnitts.

Vor allem stellten die Planer von ST Raum.a die Arbeiten für die eigentliche Moosachöffnung vor. Dieses Projekt – so etwas wie das Herz der Innenstadtumgestaltung – werde wiederum in sechs Abschnitten, beginnend im Westen und endend im Osten, realisiert. Grundsätzlich sei es das Ziel, dass es während der 16 Monate dauernden Bauzeit zu möglichst wenigen Vollsperrungen in der Oberen Hauptstraße und in der Bahnhofstraße komme. Ganz vermeiden werde man das aber nicht können, betonte Alten. Für die Gesamtmaßnahme Bauabschnitt 2 sollen vorbereitend ab Frühjahr 2017 die Spartenverlegungen beginnen, danach wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Beginn der Baumaßnahme könnte dann im März 2018 sein, so die Planer.

Während Planungsreferent Franz Bernack (FSM) sagte, es werde „großartig und fantastisch“ werden (schon beim Anblick der Heiliggeistgasse „ist mein Herz gehüpft“), hatte Sebastian Habermeyer (Grüne) etwa ein Problem mit dem vorgesehenen Geländer im Bereich der Abschnitte, in denen die Moosach geöffnet werde: Das Geländer, auf einem Sockel platziert, leicht nach außen geneigt und dann noch mit einer „Überstiegsverhinderung“ ausgestattet, sei ihm „zu wuchtig“ und mit 1,3 Meter zu hoch. Er würde sich ein transparentes, unauffälliges Geländer wünschen, das nicht aus Angst, dass jemand in die Moosach fallen könne, „zu deutsch“ sei. Die Kosten sind im Moment laut Schulze mit zehn Millionen Euro plus Gutachten- und Planerkosten, insgesamt also mit rund 13,5 Millionen, veranschlagt.

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