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Dummköpfe haben die Brummkreisel-Bauwagen am Wieswald-Spielplatz erneut verschmiert. Die Täter werden von der Polizei gesucht.

Sprayer suchen erneut Brummkreisel heim

Vulgäre Schmierereien an Kiga-Bauwagen

Freising - Schmierereien der übelsten Sorte verunzieren bereits zum zweiten Mal die drei Wagen des Waldkindergartens Brummkreisel am Wieswald-Spielplatz. Leitung und Eltern haben die Polizei eingeschaltet und eine Belohnung von 200 Euro auf die Ergreifung des Täters ausgesetzt.

Es sind schockierend vulgäre und teilweise pornographische Sprüche und Zeichnungen, die die drei Brummkreisel-Bauwagen am Wieswald-Spielplatz verunzieren. Die Lerchenfelderin Katrin Stockheim ist selbst Brummkreisel-Mutter und stinksauer: „Das ist jetzt schon das zweite Mal innerhalb von drei Monaten, dass wir Opfer einer üblen Sprayeraktion geworden sind.“ Nachdem die Wagen im Wieswald Ende März schon vulgär besprayt wurden, schlugen die unbekannten Täter am vergangenen Wochenende erneut  zu: „Eine Mutter hatte das Debakel auf dem Weg zum Putzdienst entdeckt.“ Stockheim ärgert sich maßlos: „Ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr muss das passieren.“ Zur Erinnerung: Der Brummkreisel wurde heuer 25 Jahre alt. Vor allem aber sei das Seelenleben der Kinder betroffen. Die meisten hätten die Schmierereien schon gesehen: „Wir müssen ihnen das in einer angemessenen Weise erklären.“ Als Nächstes werden die Wagen in einer teuren und zeitintensiven Aktion von den Eltern gereinigt. Der Schaden liegt bei mehreren hundert Euro. Denn einige Anbauteile (etwa hölzerne Kleiderhaken) können nicht gereinigt, sondern müssen neu hergestellt werden. Die Polizei Freising wurde eingeschaltet – und Katrin Stockheim hofft, dass die Ermittlungen der Beamten diesmal Früchte tragen, denn: „Die Anzeige zur Attacke an Ostern musste inzwischen ergebnislos eingestellt werden.“ Um die Fahndung effektiv zu unterstützen, bittet das Brummkreisel-Team ab sofort die Bevölkerung um aktive Mithilfe: 200 Euro haben sie für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Stockheim: „Vielleicht haben Spaziergänger, Radfahrer oder Sportler am vergangenen Freitag, Samstag oder Sonntag an den Bauwagen auffällige Personen beobachtet.“

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