Personalien der Stadt Freising: Große Aufgaben für zwei Neue

Freising – Zwei neue Stellen wurden in der Stadt Freising ausgeschrieben, beide sind im Stadtplanungsamt angesiedelt, beide sollen wichtige Projekte der Stadt begleiten und vorantreiben, und beide sind seit 1. März besetzt.

Marie Hüneke ist die Klimaschutzmanagerin der Stadt und Michael Schulze der Mann, der für die Koordination des Innenstadtumbaus verantwortlich ist.

Hüneke, eine gebürtige Heidelbergerin, die in Bayreuth Geographie und an der Hochschule in Göttingen Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien studiert hat, sieht als Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in Freising die Themen Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Alle Akteure, also andere Kommunen, Schulen, Universitäten, aber auch Unternehmen und selbstverständlich die Bürger, sollen besser und enger vernetzt werden. Das Bewusstsein für den Klimaschutz soll bei allen geschärft werden, weshalb Hüneke diverse Informationsveranstaltungen plant.

Hüneke will aber auch konkrete Maßnahmen initiieren, um das 2014 vom Stadtrat beschlossene Klimaschutzkonzept umzusetzen. Freising, jene historisch bedeutsame und sehr lebendige Universitätsstadt, sei da, so sagt die Frau, die zuletzt zwei Jahre Mitarbeiterin am Institut für neue Energie-Systeme der TH Ingolstadt war, ein besonders spannendes Pflaster.

Um Pflaster – und um ganz Vieles mehr – wird sich auch Michael Schulze kümmern: Der 37-Jährige ist zuständig dafür, dass die Arbeiten beim Umbau der Innenstadt koordiniert ablaufen. Schulze, der nach seiner Lehre zum Landschaftsgärtner und seinem Studium der Landschaftsarchitektur an der TUM in Freising acht Jahre lang bei dem Kranzberger Büro Latz + Partner für die Projektleitung und -Koordination von innerstädtischen Projekten wie Fußgängerzonen und Stadtplätzen, Forschungsbauten und Parks im In- und Ausland zuständig war, hat nun in Freising eine neue Herausforderung gefunden. Seine Aufgabe besteht darin, innerhalb der Stadtverwaltung das Projekt Innenstadtumbau mit all seinen Facetten zu koordinieren, externe Beteiligte wie beispielsweise die Spartenbetreiber (Stadtwerke), aber auch die Gewerbetreibenden zu koordinieren und vor allem auch das Projekt nach außen hin zu kommunizieren.

Dabei vertritt Schulze – anders als Citymanager Christian Kramer – die technische Seite des Innenstadtumbaus. Auch Schulze sieht seiner Aufgabe mit Spannung und Vorfreude entgegen: In Freising, so sagt er, tut sich sehr viel, die Stelle, die er jetzt besetzen dürfe, sei neu und sehr innovativ.

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