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Freising leuchtet: Am Sonntag findet zum 43. Mal der Laternenzug mit Veronika Goldbach als St Martin statt. Über Brenner- und Fischergasse geht es zum Domberg.

Zugroute aufgrund der Innenstadt-Baustellen geändert

St. Martin auf neuen Wegen

Freising – Er gilt als einer der größten und stimmungsvollsten seiner Art in ganz Bayern: der Freisinger St.- Martinszug. Der findet am Sonntag, 13. November, zum 43. Mal statt. Die Organisatoren von der Musikschule Freising und der Stadtheimatpflege hoffen darauf, dass wieder viele Kinder, Jugendliche und Eltern in die Stadt kommen, um das Traditionsfest gemeinsam zu feiern – etwas anders als gewohnt. Denn aufgrund der Bauarbeiten in der Heiliggeistgasse wird der Zug heuer nicht über die Untere Hauptstraße führen. Die aktuellen Baustellen dort werden für den Veranstaltungstag geschlossen und abgesichert.

Ab 17 Uhr sind Marienplatz, Untere Hauptstraße und Dombergauffahrt für den Fahrverkehr gesperrt. Ab 17.30 Uhr sollen sich die Kinder mit ihren bunten Laternen auf dem Marienplatz sammeln. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Aufstellung des Zugs, der sich um 18 Uhr in Bewegung setzt. Veronika Goldbach reitet auf ihrem Hengst Jannik als St. Martin hoch zu Ross durch die Altstadt. Sie leitet die Teilnehmer aber auf einer ungewohnten Route auf den Freisinger Domberg: über Brennergasse und Fischergasse. Das ist vor allem für die Schaulustigen wichtig, die sich den Zug vom Straßenrand aus ansehen wollen.

Auf dem Domberg spenden Weihbischof Bernhard Haßlberger und Pfarrerin Dorothee Löser den kirchlichen Segen. Das Spiel von der legendären Mantelteilung findet vor der erleuchteten Domkirche statt. In dieser beeindruckenden Szenerie wird auch das Martini-Feuer entzündet. An einen Freisinger wird ebenfalls wieder erinnert, der sich im 13. Jahrhundert als Wohltäter der Armen erwiesen hat: der bischöfliche Torwart Otto Seehofer. Zum Abschluss der Feier erhält jedes Kind ein sogenanntes „Otto-Semoser-Weckerl“. Spenden zugunsten der Freisinger Tafel werden gerne entgegengenommen.

Mit dabei sind wie alle Jahre die Stadtkapelle Freising, das Jugendblasorchester, der Kinderchor der Musikschule, die Frei-Singer, die Freisinger Tanzlmusi und die Lerchenfelder Blasmusik. Weiterhin wirken die Ministranten der Domkirche, der Pfarrei St. Georg sowie Schüler und Lehrer der Paul-Gerhardt-Schule und des Sonderpädagogischen Förderzentrums Freising mit. Unterstützung erhalten die Organisatoren auch von der Freiwilligen Feuerwehr, dem BRK, der Polizei, der Stadtverwaltung, dem Bauhof und vielen anderen fleißigen Hände.

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