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Ein herzliches Dankeschön richtete Christine Gediga (r.) an alle Spender, die ins Viva Vita gekommen waren. Durch das Engagement der Unterstützer wurden viele Projekte verwirklicht, die von Trägern nicht bezuschusst wurden.

Dankeschön-Abend der Lebenshilfe

Spender schnüren Rundum-Sorglos-Paket

Freising: Die Lebenshilfe ist trotz ihrer Größe und umfangreichen Betätigungsfeldern nach wie vor auf Spenden angewiesen. Das wurde am Donnerstagabend deutlich, als die Freisinger Behinderteneinrichtung zum Spenderabend eingeladen hatte.

Ins „VivaVita“, dem Tagungshaus samt Restaurant an der Gartenstraße, waren die Spender gebeten worden, die mit ihren kleinen und größeren Zuwendungen dafür gesorgt haben, dass auch im vergangenen Jahr Aktivitäten angeboten werden konnten, die nicht von den offiziellen Trägern bezuschusst werden. Dank der Spenden konnten viele Projekte verwirklicht, aber auch die Alltagsarbeit unterstützt werden. Beispielsweise werden in der Frühförderung nicht alle Leistungen, die die Mitarbeiterinnen erbringen, gänzlich vom Kostenträger refinanziert. Damit die Lebenshilfe aber weiterhin Familien ihrem Anspruch entsprechend fast „rundum sorglos“ betreuen kann, helfen Spenden, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Oder es muss ganz konkret etwas erweitert, modernisiert oder erneuert werden. 

Und so wurde im Jahr 2015 auch wieder Golf gespielt, gekartelt (Schafkopfturnier), gewandert und gelaufen, um den Spendentopf zu füllen. Christine Gediga, Referentin Fundraising bei der Lebenshilfe Freising, berichtete von den großen Benefizereignissen des zurückliegenden Jahres. So sei die 250-Kilometer-Wanderung des Studenten Manuel Huber nach Lindau eine „Supersache“ gewesen. Wie auch der vierte Lebenslauf, der knapp 35 000 Euro erbracht hat, wie Gediga berichtete. Mit den Einnahmen der Spenden wurde etwa für Neufahrn Therapiematerial besorgt, wurde der Neubau des Hermann-Altmann-Hauses in Sünzhausen unterstützt und auch dem Projekt in Moosburg kamen Spenden zugute. 

Man könne also mit Fug und Recht sagen, sagte Christine Gediga, „dass alle Projekte der Lebenshilfe von den Spenden profitieren“. Mit zwei kleinen Videofilmen zeigte die Lebenshilfe-Mitarbeiterin, wie viel Freude Aktionen wie beispielsweise der Lebenslauf, machen können. Die Referentin lieferte also genügend Gesprächsstoff für die Gäste. Die konnten sich abschließend an Schnittchen und Canapés aus dem eigenen Restaurant bedienen, und dabei einen regen Gedankenaustausch pflegen.

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