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Der Suchttrichter soll verdeutlichen, wie durch unterschiedlichste Einflüsse der Weg vom Genuss zur Sucht führt.

Neues Projekt „Sauba Bleim“

Spielend Suchtprävention betreiben

Freising  - Premiere im Schuljahr 2015/2016: Erstmals arbeiten das Praxisbüro „Gesunde Schule“ am Gesundheitsamt Freising mit der Polizeiinspektion Freising in Sachen Suchtprävention zusammen.

Die zuständigen Fachkräfte, Diplom-Sozialpädagogin Sabrina Dietrich sowie der Jugendbeamte der PI Freising Walter Schollerer, bieten seit Beginn des Schuljahres einen suchtpräventiven Workshop der besonderen Art an: „Sauba bleim“ ist ein Sucht- und Drogenprojekt für Jugendliche. Im Unterschied zum herkömmlichen Frontalunterricht setzen die beiden bei „Sauba bleim“ auf Spiele, Übungen, Kurzvorträge und Diskussionen. Im Workshop geht es um die Themen Sucht, Drogenkonsum, rechtliche Frage sowie die Stärkung der Lebenskompetenzen. Ziel ist es, die Jugendlichen für Sucht und Drogen zu sensibilisieren und sie dazu zu bewegen, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Zielgruppe sind Schüler zwischen zwölf und 18 Jahren an weiterführenden Schulen im Landkreis Freising. Ein bis zwei Vormittagseinheiten (je nach Auswahl der Inhalte) von 8 bis 13 Uhr sind bisher vorgesehen. Als zusätzlicher Aspekt wird im März eine Multiplikatorenschulung für interessierte Lehrkräfte und Jugendsozialarbeiter an der Schule angeboten, damit diese selbstständig das Projekt „Sauba bleim“ an den Schulen anbieten können.

Den Start machte Team um Sabrina Dietrich und Walter Schollerer bereits am 11. und 15. Dezember in der Mittelschule Neustift in Freising. In enger Zusammenarbeit mit der dortigen Jugendsozialarbeiterin Viola Probst sowie den jeweiligen Klassenleitungen wurde in zwei achten Klassen intensiv am Thema Sucht und dem verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln gearbeitet. Die Schüler zeigten dabei Interesse an den Inhalten und arbeiteten gerade aufgrund der interaktiven und spielerischen Übungen engagiert mit.

 Dabei lernten sie zum Beispiel anhand eines am Boden ausgelegten „Suchttrichters“ die Übergänge vom Genuss über problematischen Konsum bis hin zur handfesten Sucht kennen und kritisch zu bewerten. Viola Probst resümierte: „Das Projekt war ein Erfolg – die Schüler waren mit Spannung dabei.“ Man könne sie durch ein solches Projekt frühzeitig erreichen. „Gleichzeitig lernen sie das Beratungsangebot und die Ansprechpartner im Landkreis kennen“, sagte Probst. Und damit soll es noch nicht vorbei sein: Die Schule bekundete am Ende Interesse, auch in Zukunft mit dem Sauba-bleim-Team zusammen zu arbeiten

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