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Aufbruch zum Durchbruch: Nach einem regen Austausch über das Engagement, die Infrastruktur für den Fahrradverkehr zu verbessern, starteten die Mitglieder des Runden Radl-Tisches mit den offiziellen Gästen der „Vorbereisung“ zur Radltour quer durch das Freisinger Stadtgebiet.

Freising will fahrradfreundliche Kommune werde

„Vorbereist" und bisher für positiv befunden

Freising  - Das Ziel ist ehrgeizig, die Motivation hoch: Im Dezember 2014 hatte die Stadt Freising den Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V., kurz AGFK, beantragt. Ziel des Beitritts ist es, sich bei den Bemühungen um die Radverkehrsförderung die Unterstützung einer allgemein anerkannten und kompetenten Institution zu sichern.

In der Woche vor Ostern fand nun eine „Vorbereisung“ durch Vertreter der AGFK, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie der Regierung von Oberbayern statt. Seitens der Stadt Freising hatten sich die Mitglieder des Runden Radl-Tisches im Rathaus eingefunden – ein Gremium, das sich aus Vertretern der Stadtratsfraktionen, dem ADFC, der Agenda21-Projektgruppe Bauen, Wohnen und Verkehr sowie Mitarbeitern der Verwaltung zusammensetzt. 

Am Vormittag hatte die Stadt Gelegenheit, ihre Bemühungen zur  Verbesserung der Radweginfrastruktur zu erläutern. Am Nachmittag ging es dann darum, bei einer Fahrradtour durchs Stadtgebiet die bis dato erfolgten Maßnahmen und die Schwachpunkte des Radwegenetzes zu „erfahren“. Das Ergebnis: Die bisherigen Anstrengungen der Stadt wurden positiv bewertet. Deren Aufgabe ist es nun, die Anregungen und Kritikpunkte in den kommenden vier Jahren umzusetzen und in ein Gesamtkonzept zur Verbesserung der nichtmotorisierten Mobilität einfließen zu lassen, wie die weitere Stärkung des Radverkehrs im Fachterminus heißt. Dazu gehört etwa die Verbesserung der Fahrradabstellmöglichkeiten, die weitere Ausarbeitung des Radwegekonzeptes sowie die Einstellung eines Radverkehrsbeauftragten. Sprich: Wenn die Anstrengungen innerhalb der Frist eindeutige Verbesserungen der Radinfrastruktur erkennen lassen, dann steht der Aufnahme der Stadt als Vollmitglied in die AGFK nichts im Weg.

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