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Im „Wohnzimmer“ des OB: Rathauschef Tobias Eschenbacher (l.) und Personalratsvorsitzende Monika Zauner (6. v. l.) würdigten die scheidenden Mitarbeiter (ab 2. v. l.) Heidi Hantel-Schmidt, Renate Steiner, Anna Schmid und Helga Banfi sowie die Dienstjubilare Wolfgang Lehnert, Aloisia Gissibl, Maximilian Demmelhuber, Elke Kirner, Jürgen Huber, Ulrike Götz, Thomas Bauer, Jürgen Hoffmann, Barbara Landbrecht, Snjezana Wagner und Monika Seidl.

OB ehrt scheidende Mitarbeiter und Dienstjubilare

Zuverlässig, engagiert, hilfsbereit

Freising - Die Tafel im Großen Sitzungssaal des Freisinger Rathauses war festlich geschmückt: Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher hieß ehemalige Beschäftigte und Dienstjubilare „am Familientisch hier in unserem Wohnzimmer“ willkommen. Vier Mitarbeiterinnen wurden in den Ruhestand verabschiedet, zehn für ihre 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt, eine Kollegin für 40 Jahre Engagement in verschiedenen Ämtern der Stadt gewürdigt.

Zuverlässig, engagiert, hilfsbereit: Diese Eigenschaften treffen auf alle Beschäftigten zu, die von Eschenbacher ausgezeichnet wurden. Das Fazit des OB: „Sie waren oder sind der Stadt Freising über Jahrzehnte hinweg verbunden. Bei einem einzigen Arbeitgeber hält man es nur so lange aus, wenn man dem Beruf mit Freude und in einem guten Arbeitsklima nachgeht.“

 An die „Ruheständlerinnen“ Helga Banfi, Renate Steiner, Heidi Hantel-Schmidt und Anna Schmid richtete der OB seinen Dank „auch im Namen der Bürger, dass Sie geholfen haben, die Stadt und die Verwaltung am Laufen zu halten, was bei einem so großen Apparat nicht einfach ist“. Mit Helga Banfi verlässt das Rathaus eine Beschäftigte, die zu Beginn ihrer Tätigkeit 1969 noch Oberbürgermeister Max Lehner kennengelernt hatte. Sie war zuletzt im Amt für Personal und Organisation aktiv. Hauptamtsleiter Rupert Widmann sagte, er lasse Helga Banfi nur „sehr ungern“ ziehen – aus persönlichen und fachlichen Gründen. Aus dem Referat von Karl-Heinz Wimmer (Sicherheit und Ordnung, Schulen, Sport und soziale Angelegenheiten) beendeten drei Kolleginnen den Dienst. Renate Steiner, seit 1992 bei der Stadt, würdigte Wimmer als „hochgeschätzte Kollegin“ aus der Bürgerhilfestelle und äußerst kompetent in Friedhofsangelegenheiten: „Sie gehen dort ab.“ Ihre gesamte Dienstzeit ab 1992 hat Anna Schmid als Reinigungskraft in der Schule Lerchenfeld verbracht. „Sie haben alle Spuren verwischt“, sagte Wimmer mit einem Augenzwinkern zu der fleißigen Mitarbeiterin. 

Bei Heidi Hantel-Schmidt, seit 1994 engagierte Schulweghelferin, teilte Wimmer erfreut mit, „dass Sie uns im eigentlichen Sinne nicht verlassen“: Ihr sei die Aufgabe so ans Herz gewachsen, dass sie ehrenamtlich weiter mache. Glückwünsche überbrachten Wimmer, Bernhard Knopek stellvertretend für die Technischen Betriebe, Stadtdirektor Gerhard Koch sowie Ulrike Götz (Referat Museum, Archiv und Bibliothek) den Dienstjubilaren. Ein Vierteljahrhundert engagieren sich Thomas Bauer an der Sing- und Musikschule, Barbara Landbrecht in der Bürgerhilfestelle, Monika Seidl im Kindergarten Sonnenhof, Snjezana Wagner in der Kindertagesstätte „Haus des Kindes“, Jürgen Huber und Jürgen Hoffmann im Bauhof, Elke Kirner und Maximilian Demmelhuber in der Stadtgärtnerei sowie Wolfgang Lehnert im Hochbauamt. 

Für 40 Jahre im öffentlichen Dienst zeichnete Ulrike Götz ihre Mitarbeiterin im Stadtarchiv, Aloisia Gissibl, aus: „Sie haben die Freisinger Stadtverwaltung in ihrer Breite miterlebt und in verschiedensten Referaten mitgeprägt“, sagte Götz und dankte für ein allzeit „gewissenhaftes Dabeisein“. Zuletzt nahm Ulrike Götz selbst eine Ehrung in Empfang. Die Kunsthistorikerin kam 1991 zur Stadt mit dem Auftrag, sich durch das umfangreiche Depot des Historischen Vereins zu arbeiten. „Vom Gipsabdruck eines prähistorischen Tieres bis hin zum Fotomaterial über Flughafendemonstrationen – Sie haben gleich die ganze Bandbreite unserer Stadt kennengelernt“, bemerkte Eschenbacher. Götz sei daran gelegen gewesen, das Potenzial Freisings zur Geltung zu bringen und das geschichtliche Selbstbewusstsein der Stadt zu stärken – beides mit Erfolg. Eschenbacher überreichte allen Geehrten Urkunden und ein Geschenk. Personalratsvorsitzende Monika Zauner bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit im Namen der Belegschaft

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