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Strom tanken: Am Landratsamt genießen Elektroautos nun gewisse Vorteile. Davon konnten sich auch Stadtwerke-Geschäftsführer Dominik Schwegler und Landrat Josef Hauner (2. v. l.) bei der Einweihung gestern überzeugen.

Einweihung der neuen Stromtankstelle

„Ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende“

Freising: „Wenn beide das gleiche Ziel haben, dann kommt was Gutes dabei heraus.“ So nahm Landrat Josef Hauner gestern die neue E-Auto-Ladesäule am Landratsamt in Betrieb. Und es sollte sich zeigen: Er hat Recht.

Bei diesem Projekt, eine Stromtankstelle am Parkplatz vor der Behörde zu installieren, arbeiteten das Landratsamt Freising und die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH Hand in Hand. Und was dabei herauskam, sei „ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende“. So versammelte man sich gestern auf dem Parkplatz des Landratsamts, wo zwei der vorhandenen Parkplätze zu Ladestationen umfunktioniert wurden. Zwischen den Plätzen steht sie in strahlendem Weiß: die neue Ladesäule mit zwei Steckern, die jeweils 22 Kilowatt Leistung erbringen.

 „Alle wollen mobil sein ud trotzdem die Auswirkungen auf Klima und Umwelt gering halten“, erklärt Josef Hauner. Und weiter: „Elektrofahrzeuge sind ein guter Weg dahin.“ Und das nicht zuletzt, weil die Stadtwerke für alle Ladesäulen ausschließlich Strom beziehen, der zu 100 Prozent aus regenerativen Energien stammt. Damit Elektrofahrzeuge an Attraktivität gewinnen, sei es wichtig, solche Säulen an geeigneten Plätzen zu errichten. Für die 168 zugelassenen Elektrofahrzeuge im Landkreis gibt es bereits 23 Ladesäulen. Doch die neue Stromtankstelle am Landratsamt ist besonders einfach zu bedienen.

 „Nachdem man eine SMS an die angegebene Nummer abgeschickt hat, wird die Steckdose freigeschaltet und man kann laden“, erklärt Dominik Schwegler, Geschäftsführer der Stadtwerke Freising. Das sei mit jedem marktüblichen Mobiltelefon möglich, ein Smartphone sei dafür nicht nötig. Beginnt das Auto das Laden, verriegelt sich das Kabel, so dass man währenddessen bequem die Freisinger Innenstadt besuchen kann. Die Kosten liegen je angefangener Stunde bei 2,49 Euro, ohne zusätzliche Parkgebühr. Die beiden Parkplätze sind gekennzeichnet und stehen ausschließlich Elektroautos zur Verfügung – und das rund um die Uhr. 

„Auch Ladestationen von Elektrofahrrädern stehen bei uns auf der Agenda“, erklärt Dominik Schwegler. Doch das ist ein Projekt, das noch etwas entfernt liegt.

Victoria Stettner

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