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Wer will hier rein? Die Ausschreibung für den Lindenkeller wurde jetzt modifiziert.

Alles auf Anfang

Lindenkeller: Stadt Freising nimmt zweiten Anlauf bei der Pächtersuche

Freising - Zweiter Versuch: Nachdem die erste Ausschreibung zur Verpachtung des Lindenkellers aufgehoben wurde, weil kein einziger der Bewerber den Anforderungen entsprochen hatten, ist die Gaststätte nun von der Stadt abermals ausgeschrieben worden - mitneuen Modalitäten.

Auf der Internet-Platform „immobilienscout24“ findet man die neuen Modalitäten, zu denen die Gastronomie mit ihren 1065 Quadratmeter Fläche, davon 217 Quadratmeter Gastraumfläche, verpachtet wird.

Ein kurzer Rückblick: Ende 2015 war es, als die Pächter Dino Corda und Andreas Eckert ankündigten, zum März 2016 vorzeitig den eigentlich bis 2017 laufenden Pachtvertrag zu kündigen. Corda wollte sich aus der Gastronomie zurückziehen, Eckert hätte unter anderen und bestimmten Umständen eventuell weitergemacht. Doch aus der vorzeitigen Kündigung wurde nichts. Denn die erste Ausschreibung für eine Neuverpachtung zum 1. Mai 2016, die die Stadt im Februar 2016 getätigt hatte, hatte nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Weil sich kein geeigneter Bewerber gemeldet hatte, wurde die Ausschreibung aufgehoben. Mit Corda und Eckert wurde vereinbart, dass sie bis März 2017 ihren Vertrag nun doch erfüllen.

War im Februar noch eine Pacht von 2800 Euro gefordert worden, so sind es jetzt laut neuer Ausschreibung 2500 Euro, die der künftige Betreiber für die Gaststätte zu berappen hätte. Das ist aber, so ist es in den näheren Angaben zum Pachtzins nachzulesen, aber auch nur die Obergrenze. Denn, und das ist wichtig: Im ersten und zweiten Pachtjahr verlangt die Stadt erst acht, dann zehn Prozent Umsatzpacht (zuzüglich Mehrwertsteuer und Nebenkosten), maximal aber eben 2500 Euro. Im Klartext: Sollte der Umsatz gering sein, ist auch der Pachtzins geringer. Erst ab dem dritten Pachtjahr gilt eine fester Pachtzins von 2500 Euro plus Mehrwertsteuer und (derzeit rund 1000 Euro) Nebenkosten. Für das Ober- und das Unterhaus hat der neue Pächter ein Bewirtschaftungsrecht, wobei zehn Prozent Umsatzpacht aus den Einnahmen fällig werden. Zudem wird die Möglichkeit eingeräumt, dass der Biergarten unterverpachtet wird.

Bis zum 26. Dezember können jetzt bei der Stadt Angebote abgegeben werden. Und das sollte man sich gut überlegen. Denn: Wer ein Konzept vorgelegt und ein Angebot abgegeben hat und dann auch ausgewählt wird, der muss oben im Lindenkeller dann auch wirklich sozusagen seinen Dienst antreten. Rückzieher ausgeschlossen.

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