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Peer Urbatzka (LfL) erläuterte Landessortenversuche im ökologischen Landbau, unter anderem zu Dinkel.

Ökolandbau-Feldtag

Bio und Öko weiter auf dem Vormarsch

Hohenkammer - Praxis und Beratung „im Feld“. Zum zehnten Mal veranstaltete die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) einen Ökolandbau-Feldtag im Landkreis Freising.

Rund 180 Interessierte waren zum Gut Eichethof bei Hohenkammer gekommen, um sich über aktuelle Versuchsergebnisse zum ökologischen Pflanzenbau und zur Agrarökologie zu informieren. „Feldversuche“ also im wahrsten Sinne des Wortes. Im Mittelpunkt des Programms, bei dem die Ergebnisse aus 15 verschiedenen Versuchen vorgestellt wurden, standen produktionstechnische und Sortenversuche zum Ökolandbau. 

Dabei ging es beispielsweise um die Stickstoff-Fixierleistung von Soja und Futtererbese oder auch um Sortenversuche zu Winterweizen, Winterroggen, Sommerweizen, Sommergerste & Co. Landwirte und Berater aus allen Teilen Bayerns und auch aus den Nachbarländern waren nach Hohenkammer gekommen, um Resultate vor Ort und aus erster Hand zu erfahren. Die zunehmende Wichtigkeit des Ökolandbaus in Bayern, die durch den 10. Ökolandbau-Feldtag bei Hohenkammer demonstriert wurde, betonte auch Friedrich Mayer, Abteilungsleiter im Bayerischen Landwirtschaftsministerium. „Regionale Ökoerzeugnisse erfüllen in hohem Maße die Erwartungen der Verbraucher, leisten einen Beitrag für die Umwelt und eröffnen Marktchancen für die heimische Landwirtschaft“, sagte Mayer in seinem Grußwort. Der Mann aus dem Landwirtschaftsministerium forderte auch die Männer aus der Praxis auf, das umfassende Angebot der Forschung zu nutzen, sich selbst und sein Wissen immer auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu halten. Genauso sah das auch Josef Wetzstein: Der Vorsitzende der Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) und Vorstandsmitglied im Landeskuratorium für Pflanzliche Erzeugung (LKP) konnte ebenfalls von einer erfreulichen Entwicklung sprechen, die der ökologische Landbau in Bayern vor allem auch in den vergangenen zwei Jahren genommen habe.

Wetzstein lobte auch die Initiative BioRegio Bayern 2020 der bayerischen Staatsregierung, die zu einer Verdoppelung der Bio-Produktion geführt habe. Alexa Mayer-Boss, Vertreterin der Munich Re AG, der das Gut Eichethof gehört, hob die Bedeutung des Standortes für die Forschung hervor – einer Forschung, die angesichts der Herausforderungen des weltweiten Klimawandels immer mehr an Bedeutung gewinne.

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