Jugendreferent gesucht - oder doch nicht?

Neufahrn - Der zurückgetretene BfN-Rat Rudolf Hölzl war Jugendreferent der Gemeinde. Ein Amt, das keiner der drei Vertreter der Bürger für Neufahrn übernehmen will - weder Johannes Häuser, noch die „Neuen“ Harald Printz und Christian Nadler. Der Posten ist vakant. Markus Funke (FDP) stellte jetzt sogar die Frage, ob man diesen überhaupt noch besetzen sollte.

Die Meinungen über den Stellenwert des Jugendreferenten gingen am Montag im Rat weit auseinander. Während Funke „keinen mehr installieren“ würde, hält Bürgermeister Franz Heilmeier an dem Posten fest. Seiner Aussage nach hat Hölzl „gute Netzwerkarbeit geleistet“. Man könne das Amt nicht so einfach abschaffen.

Funke sieht die Jugendarbeit dagegen in guten Händen: bei Schul- und Kindergartenreferent Josef Eschlwech (FW) und Sozialreferentin Beate Frommhold-Buhl (SPD). In beiden Ämtern könnten die Aufgaben des Jugendreferenten „parallel mitlaufen“. Eine Meinung, die er nicht das erste Mal vertrat. Schon bei der konstituierenden Sitzung im Mai 2014 war Funke gegen die Einführung eines Jugendreferenten.

Eschlwech widersprach Funke indes prompt. „Der Jugendreferent hat genug Aufgaben in einer Gemeinde unserer Größe“, hielt er ihm entgegen. Auch Frommhold-Buhl stellte fest, dass aufgrund des Arbeitsaufwands wieder ein Jugendreferent „her muss“. Ihr stelle sich hier und heute nur die Frage: „Wer soll es übernehmen?“

Wortmeldungen gab es keine. Auch nicht aus den anderen Fraktionen. Nur Burghard Rübenthal (CSU) meldete sich. Er stärkte Funke insofern den Rücken, dass er keine Notwendigkeit sah, „die Funktion krampfhaft neu zu besetzen“. Zumindest nicht „zwangsweise bis zum Ende der Legislatur“. Dem hielt Heilmeier wiederum entgegen, dass es der Gemeinde „sehr, sehr gut tun würde“, wieder über einen Jugendreferenten zu verfügen. Er stellte in Aussicht, das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung wieder auf die Tagesordnung zu bringen.

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