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Statistik

Aktuelle Asylzahlen: Kein Vergleich zu 2015

Landkreis - Einen leichten Zuwachs an Flüchtlingen kann der Landkreis Freising im August verzeichnen. 37 Personen sind hinzugekommen – vor allem in Zolling. Die beiden großen Städte, Freising und Moosburg, blieben weitgehend konstant.

Ein Jahr ist es her, dass am Münchner Hauptbahnhof geklatscht und Teddybären geworfen wurden. Eine Szene, die den Asylhelfern bis heute vorgehalten wird – obwohl die meisten gar nicht dabei waren. Ein Jahr ist es also auch her, dass eine ganze Flut an Menschen kam – die Zahlen in den Landkreisen rund um München und in München selbst explodierten. Tausende Menschen mussten binnen kürzester Zeit untergebracht werden – da muten die aktuellen Statistiken schon fast harmlos an.

Die meisten Neuzugänge hat die Ampertalgemeinde Zolling zu verzeichnen – aus gutem Grund. Vor etwas mehr als anderthalb Monaten wurde die dortige Unterkunft eingeweiht. Jetzt steigt die Auslastung natürlich nach und nach – 125 Menschen wohnen jetzt dort. 62 mehr als noch im Juli.

Am meisten Abgänger hat Freising (26). Die Gemeinde Wang (87 Asylbewerber) ist in einer Kategorie der Spitzenreiter – dort kommen hochgerechnet 35,6 Flüchtlinge auf 1000 Einwohner. Weiße Flecken auf der Landkreis-Karte sind noch Kranzberg und Paunzhausen. Unverändert blieben die Zahlen in Attenkirchen, Haag, Hallbergmoos, Hörgertshausen, Mauern und Neufahrn.

Auf den gesamten Landkreis gesehen hat sich nicht viel verändert. Die 37 Zugänge stellen prozentual gesehen lediglich einen Zuwachs von 1,7 Prozent dar – marginal. Außerdem kommen im Landkreis 12,9 Asylbewerber auf 1000 Einwohner. Eines steht aber fest: Im Vergleich zum Vorjahr war dieser August sehr ruhig.

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