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Er steigt wieder in den Ring: MdB Erich Irlstorfer mit CSU-Kreischef Florian Herrmann (l.) und Kreisgeschäftsführer Simon Schindlmayr.

CSU-Kreisdelegierte

Volle Rückendeckung für Erich Irlstorfer

Langenbach - Einstimmiges Votum für MdB Erich Irlstorfer: Bei der Mitglieder- und Kreisdelegiertenversammlung des CSU-Kreisverbands am Montagabend in Langenbach erhielt der Kandidat für das Bundestagsmandat das volle Vertrauen der Mitglieder.

Per Handabstimmung verständigten sich die anwesenden Kreisdelegierten darauf, den bisherigen Mandatsträger erneut in das Rennen zu schicken. Die Nominierung des Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis 214, in dem Irlstorfer derzeit ohne Gegenkandidaten antritt, wird am 24. Oktober in Schweitenkirchen statt finden. Wie zu erwarten war, gestaltete sich die Kandidatenfindung äußerst unproblematisch. Auch wenn es mittlerweile das zweite Mal sei, dass er „in den Ring steige“, so sei er „aufgekratzt“, verriet Irlstorfer.

Noch nie in seinem Leben habe er eine Tätigkeit so gerne ausgeübt. Und wenn man sogar in dem Ressort arbeiten dürfe, das einem liege, so sei das „fast eine Gnade“, so Irlstorfer. In der Gesundheits- und Pflegepolitik – Irlstorfer ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit – habe es in den vergangenen vier Jahren Verbesserungen gegeben. Er machte dies an zahlreichen Beispielen fest. Mit der Neuregelung der Pflegestufen durch die beiden Pflegestärkungsgesetze sei es gelungen, die Bedürfnisse von Demenzkranken stärker zu berücksichtigen. 

Die „unsägliche“ Minutenpflege – „ein systematischer Fehler am Krankenbett“ (Irlstorfer) – sei weg gefallen und erhebliche Gelder seien in die Krankenhausreform geflossen. Auch weiterhin werde er sich dafür einsetzte, dass die „Melodie“ in der Pflegepolitik stimme. Die „Volkskrankheit“ Demenz werde die Politik weiterhin auf Trab halten. Denn bis zum Jahr 2050 werden rund fünf Millionen Erkrankungen bundesweit prognostiziert. Auch in Richtung Europa sprach der Abgeordnete ein kerniges Wort: „Europa ist nicht das Problem, sondern die Lösung.“ In der kommenden Legislaturperiode im Bundestag müsse man sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen, Inklusion und Integration vorantreiben oder auch die medizinische Vorsorge forcieren.

 Die Entwicklungshilfe biete große Chancen zur Stabilisierung von Frieden. „Frieden muss man sich erarbeiten“, so Irlstorfer. CSU Kreisvorsitzender Florian Herrmann nutzte die Versammlung, um sich in der „kommunalen CSU-Familie“ zu bedanken. „Ihr seid eine tolle Truppe.“ Auch warb er für neue Mitglieder. 1 545 sind es derzeit, davon nur 21,8 Prozent Frauen. „Wir können durchaus noch weiblicher werden“, so Herrmann.

Maria Martin

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