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Bürgermeister Krojer: "Wir sind sehr stolz"

Landkreislauf in Mauern: 500 Läufer beweisen Fitness und Teamgeist

Mauern - Dabei sein ist alles – der olympische Gedanke spielte am Samstag auch in Mauern eine wichtige Rolle. Die Kommune war Gastgeber des neunten Landkreislaufs und bewies einmal mehr, das Sport und Spaß einhergehen.

Ob Jung oder Alt, Gelegenheitsläufer oder gemütlicher Walker – etwa 500 Sportbegeisterte versammelten sich am Samstag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schlossplatz rund um das Rathaus in Mauern, um gemeinsam einen tollen Tag zu verbringen und sich natürlich sportlich zu betätigen. Der Landkreislauf, der bereits zum neunten Mal ausgerichtet wurde, begeisterte nicht nur mit seinen vielen Teilnehmern. Auch den motivierten Organisatoren war die Freude über das Ereignis ins Gesicht geschrieben. „Wir sind sehr stolz, dass wir den Lauf in diesem Jahr austragen dürfen“, erklärte Bürgermeister Georg Krojer. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Freising kümmerte sich die Gemeinde um Organisation, Ablauf und Durchführung. „Ein großes Lob verdienen unsere Vereine, die stets parat standen und uns tatkräftig unterstützt haben“, so Krojer. Allen voran zu nennen ist der Skiclub Mauern, der sich um die Strecken kümmerte und viele Helfer für den Tag stellen konnte. Für das Gemeindeoberhaupt war der Zusammenhalt innerhalb der Kommune herausragend. „Es ist schön zu sehen, dass wir auch so etwas auf die Beine stellen können.“

Den Anfang machten die jüngsten Teilnehmer. Beim „Bambini-Lauf“ durften sich zuerst alle Kinder beweisen, die nicht älter als sechs Jahre alt sind. Am Start versammelten sich die Jüngsten und wurden mit dem Startschuss von Bürgermeister Krojer ins Rennen geschickt. Die 550 Meter lange Strecke bewältigten alle 40 Läufer problemlos, nach noch nicht einmal drei Minuten kamen die Ersten bereits ins Ziel gelaufen. Das Besondere: Die zwei jüngsten Teilnehmer feierten gerade mal ihren zweiten Geburtstag.

Die gleiche Strecke wurde den Sechs- bis Elfjährigen zugeteilt, allerdings mussten sie diese zwei Mal laufen. Die rund 70 Kinder reihten sich auf, dem einen oder anderen sah man die Nervosität an. Dabei brauchte sich auch hier niemand zu verstecken. Mit lautem Beifall wurden nach vier Minuten die ersten Kinder im Ziel begrüßt. Stolze Eltern, Geschwister oder Großeltern nahmen die jungen Läufer in Empfang.

Unter den Teilnehmern beider Läufe gab es anschließend eine Tombola, die zehn Preise beinhaltete. Jeder Läufer erhielt bei der Anmeldung eine Startnummer, die später in einen Topf geworfen wurde. Mauerns 2. Bürgermeisterin Maria Scharlach fungierte als Losfee und zog die glücklichen Gewinner. Diese konnten aus diversen Sachbüchern, Fußbällen oder anderen Preisen ihren Favoriten wählen.

Als Nächstes waren die Jugendlichen an der Reihe: Der 3,1 Kilometer langen Strecke stellten sich rund 70 Jugendliche und bewiesen ihre Lauffreudigkeit. Unter ihnen befanden sich viele Gruppen aus Vereinen des ganzen Landkreis, unter anderem vom TC Mauern, der Wasserwacht Nandlstadt oder der SG Moosburg. Der 13-jährige Bruno Linner aus Mauern hatte allen Grund zur Freude: Mit einer Zeit von 14:20 Minuten erreichte der Bub als Erster das Ziel. „Die Strecke war schon machbar“, gab er anschließend zu, „ich bin sie aber auch schon ein Mal vorher abgelaufen.“

Bewundernswert: Auch bei den jungen Läufern zählte Teamgeist mehr als der eigene Erfolg: Einzelne Läufer warteten bis kurz vorm Ziel auf ihre Kameraden, um gemeinsam ins Ziel zu laufen. Die Jugendlichen des Skiclubs Mauern waren mit 14 Läufern die teilnehmerstärkste Gruppe und durften sich über einen Pokal und ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro freuen, gestiftet vom Landratsamt. Die Summe dürfen sie nun für einen sportlichen Zweck ausgeben.

500 Teilnehmer: Bilder vom Landkreislauf in Mauern

Die erwachsenen Läufer und Walker bildeten das Schlusslicht des Landkreislaufes. Über 200 Teilnehmer, darunter auch die Gemeinderäte Eva-Maria Oberloher und Norbert Schranner vom Skiclub Mauern, die zuvor durch die Veranstaltung moderierten, legten das Mikrofon beiseite und mischten sich unter die Gruppe. Die Läufer mussten acht Kilometer hinter sich legen, die Walker fünf Kilometer. Schnellster an diesem Tag war Goran Galusic aus Erding mit einer Zeit von 31 Minuten. Norbert Schranner schaffte die Strecke in nur 36 Minuten.

Nach den Läufen ließ die Gemeinde das Fest beim gemütlichen Zusammensein ausklingen: An einigen Ständen wurden die Besucher mit Speis und Trank versorgt, für die Jüngsten wurde am Ende des Platzes eine Hüpfburg aufgebaut. Die Ziele für den Landkreislauf wurden alle erreicht: Das Fest ging unfallfrei über die Bühne, und mit der reibungslosen Organisation rückte die Gemeinde positiv in den Vordergrund. „Mir persönlich lag es zusätzlich am Herzen, ein Stück weit Präventionsarbeit zu leisten – vor allem bei unseren Kindern und Jugendlichen“, so Krojer. Für den Bürgermeister, die Organisatoren und die Teilnehmern war der Landkreislauf ein voller Erfolg, der im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden soll – dann in einer anderen Gemeinde.

Anna Schledzinski

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