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Der achtlos zurückgelassene Angelhaken: An ihm hat sich am Sonntag ein Schüler im Aquapark verfangen.

Rettungsaktion der Wasserwacht

Aquapark: Schüler verfängt sich beim Baden in Angelhaken

Moosburg - Ein achtlos zurückgelassener Angelhaken wurde am Sonntag einem Schüler am Aquapark zum Verhängnis. Der Bub verfing sich darin mitten im Wasser. Doch er hatte großes Glück im Unglück.

Temperaturen knapp an der 30-Grad-Marke und kaum eine Wolke am Himmel: Der vergangene Sonntag fühlte sich schon wie Sommer an. Und so herrschte auch gleich reger Betrieb am Moosburger Aquapark. Bei Wassertemperaturen von 16 Grad Celsius tummelten sich viele Kinder am Ufer, um im seichten Wasser zu spielen. Manch einer wagte sich auch etwas weiter rein.

Die Mitglieder der Wasserwacht Moosburg waren vor Ort, obwohl sie die an diesem Tag noch keinen offiziellen Wachdienst hatten: Sie renovierten ihre Station. Wegen der vielen Badegäste blieben nach dem Arbeitsdienst dann noch einige Mitglieder an der Station. Bei dieser Gelegenheit testeten sie das neue Motorboot. Wenig später trat dann doch noch ein lebensbedrohlicher Ernstfall ein.

Ein Schüler, der sich unerschrocken ins kühle Nass bis ans Ende der Nichtschwimmerabgrenzung gewagt hatte, hing plötzlich fest: Er hatte sich in einem achtlos zurückgelassenen Angelhaken verfangen. „Da ihm das Wasser an dieser Stelle bereits bis zum Kinn stand, hatte er keine Chance sich allein zu befreien“, berichten die Wasserretter. „Glücklicherweise war ein Erwachsener in der Nähe, der ihn über Wasser halten konnte.“

Der Haken hatte sich bereits tief in die Wade gebohrt

Als die Mitglieder der Wasserwacht den Vorfall bemerkten, eilten sie mit ihrem neuen Boot sofort zur Unglücksstelle. Während einer der Ehrenamtlichen den Bub stabilisierte, sondierten weitere Retter die Lage. „Der Angelhaken hatte sich schon tief in die Wade des Jungen gebohrt, so dass der Junge nur befreit werden konnte, indem die Leine der Absperrung gekappt wurde.“ An Land gelang es der Besatzung dann, den Angelhaken vorsichtig zu entfernen. Dem Schüler blieb damit zunächst eine Fahrt ins Krankenhaus erspart.

Zurückblickend sind die Retter der Moosburger Wasserwacht selbst heilfroh, dass sie an diesem Tag zufällig einsatzbereit und mit ihrem neuen Boot so schnell zur Stelle waren. „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die schnelle Hilfe ausgeblieben wäre.“

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