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Aus dem Werkausschuss

Gute Nachrichten für die Moosburger: Wassergebühren werden gesenkt

Moosburg - Die Moosburger Bürger dürfen sich freuen: Die Wassergebühren werden voraussichtlich um 28 Cent pro Kubikmeter auf künftig 1,36 Euro gesenkt.

Die Tagesordnung des Werkausschusses am Mittwoch sah unspektakulär aus: Mitteilungen, Anfragen und der Halbjahresbericht des Wasserwerks. Doch zu Beginn gab Sitzungsleiter Josef Dollinger bekannt, dass mit Lisa-Marie Simmert eine neue kaufmännische Leiterin für das Wasserwerk Moosburg ernannt worden sei. Und im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ging es um die Verbrauchsgebühren. Und da wurde offenbar nachgebessert – zur Freude der Bürger.

Ende 2015 hatte der Stadtrat beschlossen, dass aufgrund der Geschäftsergebnisse der vergangenen vier Jahre und der zu erwartenden Investitionen die Wassergebühr ab 1. Januar 2016 von bis dahin 1,14 Euro pro Kubikmeter Wasser auf 1,64 Euro ansteigen müsse. Anfang September hatte SPD-Stadtrat Gerhard Beubl dann öffentlich gemacht, dass das Ergebnis des Jahres 2015 nicht bei einem Defizit von 200 000 Euro gelegen habe, wie im Dezember 2015 noch geschätzt, sondern bei einem Plus von 300 000 Euro. 

Bürgermeisterin Anita Meinelt hatte bestätigt, dass man das Problem kenne und an einer Lösung arbeite. Diese Lösung dürfte in einer Neukalkulation der Wassergebühren bestehen, die am Mittwoch dem Werkausschuss vorgelegt wurde. Wieso das nichtöffentlich geschehe, wollten Beubl und Martin Pschorr (SPD) wissen. Weil es in einem Monat sowieso öffentlich im Stadtrat diskutiert werde und weil es öffentlich „nicht sein muss“, so die Begründung, die Dollinger gab. In einem Monat werden die Moosburger Bürger dann also Gewissheit haben. 

Wie aber schon zu vernehmen war, sieht die Neuberechnung der Wassergebühren auf Grundlage des neuen Ergebnisses aus dem Jahr 2015 offenbar wieder eine Senkung der Gebühren in Höhe von 28 Cent pro Kubikmeter auf dann 1,36 Euro vor. Die Verwaltung im Rathaus gab auf Nachfrage des FT dazu keinen Kommentar ab.

Wie Simmert in ihrem Halbjahresbericht darlegte, laufe das Geschäftsjahr derzeit „größtenteils“ innerhalb der Haushaltsansätze, seien bisher nur minimale Abweichungen festzustellen. Man werde zwar die angesetzten Einnahmen aus den Wassergebühren in Höhe von 1,6 Millionen Euro nicht erreichen, liege aber bei den Ausgaben in vielen Fällen unter den Ansätzen. Wie hoch das Plus am Jahresende ausfallen dürfte, das wagte Simmert nicht zu sagen.

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