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Mit Hilfe von Rohren soll das Regenwasser künftig von der Münchener Straße in Allershausen in die Glonn geleitet werden.

Großprojekt

Neue Ortsmitte Allershausen: Umwälzende Maßnahmen

Allershausen - Zur Neugestaltung der Allershausener Ortsmitte gehört auch die Umleitung des Niederschlagswassers. Die Rohrverlegung wird derzeit vorgenommen, dann geht es langsam an die Schönheitsoperationen.

Bürgermeister Rupert Popp dürfte sich die Hände reiben. „Ein arbeitsintensives Jahr ist mir wesentlich lieber, als wenn nichts vorangeht“, sagte der Allershausener Rathauschef dem FT Anfang 2016. Und inzwischen geht es bei dem Großprojekt der Gemeinde Schlag auf Schlag: Nachdem, wie berichtet, bereits im Februar die Rodungsarbeiten für die Neugestaltung der Ortsmitte stattgefunden haben, führen die aktuellen Maßnahmen in die Tiefe.

Wie Popp am Freitag mitteilte, geht es um eine Umstrukturierung der Oberflächenentwässerung. Bisher wurde das gesamte Regenwasser, das auf der Münchener Straße zusammenfließt, über eine Leitung direkt der Kläranlage zugeführt. „Aber zu viel Fremdwasser bringt dort die Biologie durcheinander“, sagte der Bürgermeister. Um das einzudämmen, soll das Oberflächenwasser künftig über Schächte und neue Rohre in die nahegelegene Glonn geleitet werden. Die entsprechenden Bauarbeiten werden von der Firma Wöhrl aus Hohenwart durchgeführt, kosten rund 165 000 Euro und werden planmäßig kommende Woche abgeschlossen.

Dann soll auch der Startschuss für die Landschaftsbauarbeiten fallen. Die Firma Hagn aus Olching wurde für die „Grobarbeiten“ beauftragt, wie es Popp nannte. Das Unternehmen, das von München schon des Öfteren für Arbeiten an der Isar engagiert wurde, soll in Allershausen den Bodenabtrag vornehmen und die zum Wasser hin geplanten Terrassen anlegen – eine umwälzende Aufgabe: „Da werden einige tausend Kubikmeter an Erde abgetragen“, sagte der Bürgermeister. Kosten für den Bauabschnitt: rund 700 000 Euro.

Mit den Gestaltungsmaßnahmen geht es im Hochsommer weiter. Das Landschaftsbau-Unternehmen will Popp noch vor den großen Ferien an Land gezogen haben. Dann könnten die Arbeiten Ende Oktober erledigt sein. Geschaffen werden sollen etwa Grünanlagen, Spazierwege und ein Spielplatz.

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